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Tischtennis 30.11.2021 von Olaf Knief

Ein guter Link/Film über das deutsche Tischtennisidol TIMO BOLL ... vielleicht überbrückt Ihr mit dem Film etwas die coronabedingte Trainingspause. Wir gratulieren Timo Boll zum unglaublichen WM-Erfolg 2021 - Gratulation!

Timo Boll zeigt seit Jahren unglaubliche Leistungen im Tischtennissport, die Erfolge sind nicht mehr zählbar, sogar im Tischtennisland China ist er ein absoluter Held. Nun hat er im Alter von 40 Jahren nochmal gezeigt was er für ein Fighter ist und was er drauf hat, unter Schmerzen holt er sich Bronze bei der Weltmeisterschaft 2021:

Timo Boll im Halbfinale der Tischtennis-WM - ZDFmediathek  (kurze Ausschnitte von seinem fantastischen Viertelfinalspiel)

Dieser nun folgende Film zeigt alles über einen vorbildlichen Sportler und Menschen, schaut selbst, wirklich interessant:

Tischtennis-WM: Timo Boll verpasst Einzug ins Finale (sport1.de)  (ganzer Film über diesen fantastischen Sportler - sehr sehenswert)

ist das nicht beeindruckend?

Der TSV Lesumstotel gratuliert zu diesem großartigen kämpferischen Einsatz und Erfolg. Glückwunsch und Respekt! Ein tolles sympathisches Vorbild. 

Mehr über Timo Boll gibt es hier:

Timo Boll – Wikipedia

Vielleicht motiviert Euch das auch mit diesem wunderschönen Sport zu beginnen und der Timo Boll des glorreichen TSV Lesumstotel zu werden. Wir freuen uns auf Euch!

Meldet Euch bei uns, wir inszenieren ein schönes Probetraining, 2022 geht es wieder los bei uns (aktuell ist coronabedingt kein Training) ... genug Zeit sich schon mal z.B. mit dieser Hilfe:

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daheim zu probieren. Tischtennis bringt immer Spaß, probiert es.

Viele Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Euch

die Tischtennissparte des TSV Lesumstotel

i.A. Olafinho

Euer rasender Reporter

0171 1459774

Tischtennis 30.11.2021 von Olaf Knief

2. Pokalteam muss sich leider schon aus dem Wettbewerb verabschieden, bringt aber höherklassige Spieler ordentlich ins Schwitzen - tolles Tischtennis.

Am Montag Abend musste unsere zweite Pokalmannschaft im Offenen Kreispokal ran und das Losglück oder -pech brachte einen höherklassigen Gegner in die Halle, nicht irgendeinen, sondern Falkenberg. Dieses Team aus dem großen und sympathischen Tischtennisort spielt aktuell sogar 2 Klassen höher und ist dort ungeschlagener Tabellenführer. So einen großen Gegner zugelost zu bekommen ist vom Pech ungefähr zu erklären als wenn man völlig entspannt draußen sitzen würde und Rauchringe mit der Kippe in die Luft stoßen würde und dann ein Indianer auf einem zu käme mit den Worten "Noch so'n Spruch, dann gibt's auf die Fresse!" :o). Und nun galt es hier an den Tischtennisplatten nicht auf die Fresse zu bekommen.

Es kamen nämlich mit Jörn Meyer und Ralf Lohmann zwei erfahrene und wirklich technisch starke Tischtennisspieler zu uns, da muss man den Antrieb von Hermi Hoffmann und Wolfgang Bäßler schon loben sich dieser Übermacht zu stellen. Dieser Pokalwettbewerb ist aber reizvoll gestaltet, man bekommt nämlich pro Liga einen Punkt Vorsprung pro Satz, allerdings sind diese zwei Punkte hier eigentlich nicht ausreichend, zu vielseitig sind die Tischtennisfähigkeiten von den beiden Spielertypen. Oder?

Ganz so einfach wurde es alles aber dann doch nicht, das merkte gleich mal Jörn Meyer, der verlor sein Spiel nämlich auf Grund der sehr starken Leistung unseres Abwehrstrategen, Hermi Hoffmann. Hermi kämpfte sich in dieses Spiel hinein, verlor den ersten Satz noch mit 8:11, aber hatte dann seinen Gegner ausgelesen und erkämpfte sich die nächsten drei Sätze mit 11:2, 12:10 und 11:6 zum unglaublichen Sieg. Das ist wirklich eine sehr starke Leistung, denn einen Jörn Meyer schlägt man nicht so einfach, er hat zwei Ligen höher im dort sogar oberen Paarkreuz eine Bilanz von 6:2. Glückwunsch Hermi. 1:0 für unser Gallien.

Wolfgang musste nun gegen Ralf Lohmann ran, eine ebenso schwere Aufgabe gegen die Spartenleitung der Falkenberger. Aber Wolfgang gewann die ersten beiden Sätze mit 11:6 und 16:14, Hammer, ein Satz fehlte noch zum 2:0 für uns. Leider können aber auch die Falkenberger kämpfen und daher gingen die nächsten Sätze mit 5:11, 7:11 und im 5. Satz megaknapp mit 9:11 an den Gegner. Mit etwas Glück wäre hier eine weitere Überraschung geglückt, aber dennoch eine Leistung die Respekt verdient, denn Ralf Lohmann ist zwei Ligen höher im mittleren Paarkreuz ungeschlagen. Nun stand es in diesem Pokalspiel mit 1:1 unentschieden.

Im darauffolgenden Doppel gewannen Hermi und Wolfgang sogar auch den 1. Satz mit 11:8, dann gingen aber so langsam die Kräfte aus und die weiteren 3 Sätze konnten Meyer/Lohmann zur 2:1 Führung für sich entscheiden. 

Um die Wende nun doch noch schaffen zu können und das Wunder, müssten nun beide verbleibenden Einzel an den TSV gehen. Kann Hermi noch ein weiteres Wunder schaffen? Denn Hermi musste zuerst an den Tisch und dieses Mal gegen Ralf Lohmann. Tatsache gewann Hermi den ersten Satz mit 11:7, dann gingen aber erneut die weiteren 3 Sätze an Falkenberg. Somit war das Spiel 3:1 verloren.

Für die Statistikfans könnte man die Zahlen insofern positiv interpretieren, denn wenn Tischtennis nur über einen Gewinnsatz gespielt werden würde, dann hätte unser Team heute mit 3:1 gewonnen :o). So ist das alles mit der Statistik. Beim TSV Lesumstotel sind wir aber entspannt, ganz getreu dem Motto auf dem anliegenden Foto oben rechts. 

Jetzt ist eh eine coronabedingte Pause und wir können es daheim in der Vorweihnachtszeit mit Gemütlichkeit probieren. Zum Beispiel mit der alten japanischen Kampfkunst namens Shla Fen. :o)

Respekt an unsere zwei Gallier, Ihr könnte dennoch echt stolz auf die gezeigten Leistungen sein. Danke für das Mitwirken im Pokal für unseren glorreichen TSV... der Pokal hat halt seine eigenen Gesetze. Nächstes Jahr neuer Anlauf in diesem tollen Wettbewerb. Ein Team haben wir noch mit Olaf Knief und Andreas Gröger im Rennen, diese werden Ihr ebenfalls schweres Spiel gegen Worpswede aber erst nach der coronabedingten Pause spielen können. Wir werden dann berichten. 

Viele Grüße,

Euer rasender Reporter

Olafinho

Tischtennis 30.11.2021 von Olaf Knief

EINE WICHTIGE MELDUNG: Coronabedingter Saisonabbruch bei den Zelluloidkünstler/innen beschlossene Sache - nur so sind wir noch zu stoppen. AKTUELL AUCH KEiN TRAINING !!!

Gestern kam die Nachricht vom Beschluss des TTVN-Präsidiums und die Vorgabe dieses Beschlussgremiums den Spielbetrieb vom 1.12.21 - 31.1.22 zu unterbrechen. Somit sind alle Punkt- und Pokalspiele, alle Turniere aktuell abgesagt. Für den Trainingsbetrieb gelten die Regelungen der jeweiligen Hallenträger, unsere Tischtennissparte hat aber auf Grund der aktuellen Situation auch das Training aktuell bis zunächst erstmal 31.12.21 abgesagt. Die weitere Entwicklung bezüglich Corona bleibt abzuwarten. Gesundheit geht einfach vor. 

Für den TSV Lesumstotel kommt diese Pause sogar noch passend, auf Grund vieler Verletzter, anstehender Operationen, Behandlungen u.v.m. können die Akkus aller Spieler/innen nun erstmal wieder aufgeladen werden. 2022 soll dann unsere Erfolgsreise fortgesetzt werden, die Ausgangslagen sind für alle Teams noch sehr gut für einen Aufstieg oder sogar eine Meisterschaft.

Gott sei Dank ist Tischtennis auch ein Sport den mal schnell mal im eigenen Haushalt oder an einer Steinplatte in der Natur spielen und üben kann, insofern ist nun wieder Trainingskreativität gefragt, um uns fit zu halten. Trainiert man z.B. von 23:59 Uhr bis 00:01, dann hat man schon zwei Tage hintereinander Sport gemacht. Folgt uns für mehr Fitnesstipps :o). Wie immer empfehle ich für zuhause ein ausziehbares Tischtennisnetz und schon wird das Wohnzimmer zur Halle:

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Also nicht enttäuscht sein, es kommen wieder freiere Zeiten, meine erste Enttäuschung erlebte ich als Kind, als es bei einer Schnitzeljagd kein Schnitzel gab und mittlerweile haben auf anderen Wegen doch alle Varianten eines Schnitzels in meinen Bauch gefunden. Wir Gallier vom TSV sind eh alles HOPTIMISTEN (Substantiv: eine Person, die daran glaubt, dass alles mit einem kühlen Bier besser wird) und glauben daran, dass uns diese Pause in der Vorweihnachtszeit gut tun wird und wir 2022 noch stärker wieder zurück kommen werden. In diesem Sinne: Prost!

Corona ist halt ein Spielverderber, auf dem Dorf würden wir es so formulieren: "Ist nen Vollarsch... Straßenlaternen wollen ihn austreten". Hoffentlich gelingt uns zumindest das Eindämmen des Virus durch diese Aktion einer weiteren Pause.

Insofern hören wir durch die Unterbrechung nun erst wieder 2022 voneinander, aber vielleicht wird es ja mal wieder ein Winter mit Schnee und es besucht Euch dieser Olaf:

Olaf - YouTube

dann denkt an den rasenden Reporter des TSV Lesumstotel, der kommt 2022 wieder, hoffentlich mit neuen Ideen. Vorab wünsche ich allen Spartenmitgliedern, allen Galliern, allen Dorfbewohner/innen sowie allen Leser/innen eine schöne Vorweihnachtszeit, tolle Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022, alles Gute, bleibt gesund!

Viele Grüße,

Eure Tischtennisabteilung des TSV Lesumstotel

i.A. Olafinho

Euer rasender Reporter

 

Tischtennis 28.11.2021 von Olaf Knief

Die Tischtennisabteilung wünscht Euch mit dem mal etwas anderen Adventskalender eine schöne Vorweihnachtszeit (schaut/klickt auf das Foto rechts)

Bei der Tischtennisabteilung des TSV Lesumstotel läuft es aktuell sehr gut, alle Teams spielen in ihrer Liga ganz oben mit, die Stimmung ist in allen Teams und sogar teamübergreifend super. Wir haben in dem Jahr 2021 so viel erreicht und durchgeführt, da wären das Bratpfannenturnier, das noch größere und erfolgreiche Brotbrettturnier (Artikel sind ja hier noch nachlesbar), die vielen Punktspielerfolge, wir konnten mit Andreas Gröger einen ehemaligen Spitzenspieler des glorreichen TSV wieder reaktivieren, mit Axel van Kempen eine neue und sehr erfolgreiche Nr. 1 gewinnen, mit Thorsten Kawaletz bereichert sogar ein absoluter Neueinsteiger unsere Sparte und dazu ist mit Saskia Knief unsere bisher jüngste Akteurin (10 Jahre) immer mehr dabei. Ein weiteres jüngeres Pärchen hat gerade bei uns angeklopft und steigt hoffentlich auch dauerhaft bei uns ein. Und vieles, vieles mehr. Es kann also so weiter gehen. Aber was zeichnet den TSV so aus, warum sollte man hier eintreten und mitspielen?

1. Eine wunderbare Turnhalle, beste Trainingsmöglichkeiten (Training bis open end möglich)

2. Ein wirklich niedriger Vereinsbeitrag (ich kenne keinen günstigeren Verein in der Umgebung und schon gar nicht im benachbarten Bremen - das sind Welten) ... dazu wird der Verein vorbildlich geführt.

3. Spieler/innen aller Altersklassen und Spielstärken ... und auch noch sympathisch, Herz was willst Du mehr

4. ABER vor allem stimmt die Einstellung und Stimmung, hierzu mal ein kleines Video: 

Der schwarze Punkt im Leben - YouTube

Wir konzentrieren uns auf das Schöne und nicht auf den schwarzen Fleck. Sport soll Spaß machen, gesund sein, wohltuend, es soll gelacht werden und da seid Ihr hier genau richtig. Kommt vorbei und helft 2022 wieder so ein schönes Jahr zu gestalten, denn das haben wir selbst in der Hand, jede/r kann dazu selbst beitragen, nicht auf die Politik oder Vereinsführung, also auf Einzelne hoffen, jede/r selbst kann mal eine Radtour, einen Kegelabend, ein Juxturnier organisieren und das passiert hier beim glorreichen TSV. Ihr werdet sehen wie schön es ist, wenn man etwas für andere tut, in diesem Sinne auch der anliegende Adventskalender (Foto oben rechts), probiert es mal aus. Wer es wirklich schafft alle 24 Tage so umzusetzen, der bekommt von uns bei Trainingsteilnahme einen Tischtennisball mit den Bremer Stadtmusikanten als Motiv drauf geschenkt (so lange Vorrat reicht). Helft mit die Welt etwas sympathischer zu gestalten. Wir wünschen Euch auch in diesem Sinne eine schöne Vorweihnachtszeit!

...und kommt mal vorbei, ob als Neuzugang, ehemalige Spieler/innen (@Sigi Wagner, das ist ein DoppeltraustDuDich) oder auch als Sponsor, auch Fans sind willkommen, wir freuen uns wirklich unserer Sparte beim Wachsen zuzusehen. Es empfiehlt - kein Muss - sich vorab kurz anzumelden, schreibt einfach über Whatsapp 0171 1459774 an Olaf Knief oder wendet Euch an unsere wirklich hervorragende Spartenleitung, Anke Wunderlich (Kontaktdaten sind hier auf der Homepage eingestellt), wir gestalten Euch dann einen schönen Trainingsabend. Werdet Teil, jeder Neuzugang bekommt von mir ein Kaltgetränk... na ist das ein Angebot? Tischtennis ist wirklich ein Sport, den man immer und überall spielen kann, auch mit Handicap und in absolut jedem Alter.

Schöne besinnliche Vorweihnachtszeit wünscht Euch die Tischtennissparte des TSV Lesumstotel!

Viele Grüße

Euer rasender Reporter

Olafinho

Tischtennis 26.11.2021 von Olaf Knief

Black friday ... TSV schenkt schon einen Tag zuvor Punkte ab, Tabellenführer war eine Hürde zu hoch

Gestern feierte die gesamte Tischtennissparte noch den glorreichen Sieg unseres 2. Teams (siehe Vorbericht), nach so einem Erfolg bereits einen Tag später in einem nächsten absoluten Spitzenspiel komplett alles aus sich herauszuholen, das fällt schwer. Zwar betraf es heute ein anderes Team, aber in Lesumstotel sind wir eine Einheit, wir gewinnen und wir verlieren zusammen. Manchmal sieht so ein Sprung über eine Hürde so leicht aus, aber wenn die Bedingungen nur etwas anders sind, dann muss es nicht immer klappen (siehe Foto oben rechts).

Heute war das 3. Team gefordert und leider gegen sehr starke Hambergener, die nicht umsonst noch ungeschlagen durch die eh schon starke Liga marschieren. Sie reisten mit Tietjen, Siemer, Opalka und Barkowski an. Gegen dieses Team muss schon alles gut laufen, um etwas erreichen zu können und diese Glück fehlte heute gleich zu Beginn in den Doppeln:

K. Hoffmann/W. Bäßler - Tietjen/Siemer 10:12, 6:11, 11:6, 11:5 und 5:11

M. Wöhltjen/E.Klinckhammer - Opalka/Barkowski 9:11, 11:9, 7:11, 11:4 und 7:11

somit gingen beide Doppel nach großem Kampf knapp mit 2:3 verloren und Hambergen hatte gleich die Oberhand, dazu ging auch das erste Einzel im 5. entscheidenden Satz verloren. Somit stand es früh 3:0 für Hambergen und das löst natürlich ein Knacks aus, da kann man noch so viel kämpfen wollen. Und so gingen auch die folgenden Einzel verloren, diese dann leider auch in den Sätzen und auch Punkten sehr klar an den Favoriten aus Hambergen, den wir nur beglückwünschen können.

Genaue Ergebnisse sind hier zu finden:

myTischtennis.de - click-TT - Tischtennis-Kreisverband Osterholz 2021/22 - 4.Kreisklasse Herren OHZ

Lediglich Manfred Bäßler schaffte es noch für unseren TSV Lesumstotel den Ehrenpunkt zu holen, er gewann gegen Opalka in 3:1 Sätzen. Klinki konnte immerhin Werner Barkowski noch einen Satz abluchsen, aber insgesamt hat es heute nicht sein sollen und der Sieg ging verdient an Hambergen. Diese  Liga ist dieses Jahr wirklich stark besetzt, aber weiterhin ist für mehrere Teams wie Ritterhude, Wallhöfen und auch unser Gallien alles drin, zunächst ist aber Hambergen zumindest zur Herbstmeisterschaft zu gratulieren, Glückwunsch!

Infolge der noch weiter vorhandenen Chancen zur Realisierung eines möglichen Aufstiegs alles kein Grund traurig zu sein, wir können nicht jeden Tag Sensationen schaffen, aber für die restlichen Spiele und vor allem der Rückrunde sei gesagt:

"Leg Dich niemals mit einem Dorfkind an, denn wir kennen Orte wo Dich niemand findet"

Wir werden weiter trainieren, bis unsere Tischtennisschläger zu Zauberstäben werden und wir damit neuen Glitzer in der Liga versprühen. 

Bis dahin gehen halt alle an unseren GERSTE-Hilfe-Kasten und genießen hoffentlich dennoch das Wochenende! Wichtig ist eh nur die Gesundheit und die Freude am Leben, beides gibt uns doch auch der Sport ... und darum geht es, also neues Spiel - neues Glück. Kopf hoch.

Viele Grüße,

Euer rasender Reporter

Olafinho

0171 1459774

 

Tischtennis 24.11.2021 von Olaf Knief

Daumen hoch! 2. Team zelebriert Tischtennis - Sensationssieg.

Was ist denn hier jetzt los, ich dachte erst es wären Fake-News, die mir da im Liveticker direkt aus der Halle zugespielt wurden und mit jeder neuen Whatsapp-Nachricht wurden meine Augen größer und mein Dopamin schoss in die Höhe. Wie soll ich das hier nur passend beschreiben, so dass man mir es auch glaubt. Es ist schon klar, dass wir wissen was die Spieler/innen des 2. Teams drauf haben, über welch breiten Kader wir bei unserem TSV Lesumstotel verfügen, aber ich sag mal so, wer das 7:1 von Deutschland im Fußball gegen Brasilien bei der WM in Brasilien nicht gesehen hatte, der reibte sich auch erstmal ungläubig die Augen. Geschichte wiederholt sich, sagt man. Heute der TSV Lesumstotel in Ritterhude und 9:1, allerdings im Tischtennis, der schnellsten Ballsportart der Welt. 

Für Außenstehende: Ritterhude ist die Gemeinde, Lesumstotel ein kleiner Ortsteil davon... na gut, vielleicht wird dies morgen nach diesem grandiosen und hohen Sieg in den Büchern umgeschrieben. Auch die Sache mit David gegen Goliath sollte nun mal durch diesen Beitrag ersetzt werden. Lesumstotel schlägt Tatsache im Spitzenspiel der Liga Ritterhude mit Tischtennisgrößen wie Makner, Schröder und sogar Tischtennis-Dino Klaus Mosbach, um nur einige zu nennen. Wenn das mal geschichtlich betrachtet von der Wertigkeit nicht mindestens mit dem Duell David gegen Goliath gleichzusetzen ist oder um in unserer Sprache zu bleiben: Gallien gibt den Römern aber mal so richtig auf die Fresse!

Entschuldigt die Sprache, aber ich bin noch euphorisiert, zwar haben wir uns in Lesumstotel einen Sieg erhofft, aber bestimmt hat niemand mit einem 9:1 gerechnet, aber das passiert, wenn alle konzentriert, fokussiert, gemeinsam als Team und mit dem Glauben an das eigene Können sowie dem ausgegebenen Spartenziel mindestens eines Aufstiegs in die Schlacht zieht. 

Ich möchte hier gar nicht auf die einzelnen Spiele eingehen, das lässt sich hier alles nachlesen, schaut aber vor allem auf den Tabellenplatz :o)

myTischtennis.de - click-TT - Tischtennis-Kreisverband Osterholz 2021/22 - 3.Kreisklasse Herren OHZ

Eeerster und das weiterhin ungeschlagen, obwohl nun schon die großen Hürden mit Stendorf, SV Pennigbüttel/Sandhausen und Ritterhude genommen wurden, ein Spiel fehlt noch zur Herbstmeisterschaft gegen den aktuell Tabellenletzten aus Falkenberg. Aber bitte immer sutsche mien Jungs ... auch das wieder genauso zielorientiert angehen, dann ist zumindest das Wintermärchen schon vollbracht.

Wie gesagt möchte ich heute gar nicht auf die einzelnen Spiele eingehen, aber noch zumindest schreiben welche Gallier heute in die Schlacht zogen:

Ulli Szaif, Uwe Werner, Anke Wunderlich, Andreas Gröger, Hermi Hoffmann, Meike Wöhltjen

feiert das und Euch als Team. 9:1 und in 26:9 Sätzen, das ist mal ein Statement. Glückwunsch!

Soooo ganz langsam beginnt in Lesumstotel die Suche nach einem Objekt:

- Ortsmitte

- mit Balkon

- Platz für das Volk

... denn im Falle, dass wir unser Spartenziel wirklich erreichen und eine Meisterschaft erreichen sollten, so müssen wir dieses gebührend feiern. Ein Auftritt mit Meisterschale auf einem Balkon vor unseren Dorfbewohner/innen finde ich da angemessen, was sagt Ihr?

Wir werden weiter berichten und wünschen nun zunächst am morgigen Donnerstag unserem 3. Team gegen den dortigen ungeschlagenen Tabellenführer ein weiteres Wunder toi toi toi. Noch sind wir alle nicht am Ziel, aber Wunschzettel kann man ja vor Weihnachten hier schon mal einstellen. Noch vor Weihnachten ist die Hinserie für alle Teams beendet. Das Zwischenfazit bisher: Großartig !!!

Weiterhin können wir nur darauf hinweisen:

Kommt zum Training, tretet ein, spielt mit oder werdet Sponsor.... noch könnt Ihr Teil des Erfolgs werden. Wir würden uns freuen ... Ihr findet uns aktuell auf Wolke 7, passend dazu ist der Turnhalleneingang (Am Hang 3, Lesumstotel) etwas höher gelegen :o). 

Allen Leserinnen und Lesern ein guts Nächtle ... und nein, es ist kein Traum, es ist wirklich war, der TSV ist wieder da !!!

Viele Grüße,

Euer rasender Reporter

Olaf Knief

0171 1459774

Tischtennis 23.11.2021 von Olaf Knief

Jedi-Ritter mit Tischtennisschläger für den glorreichen TSV unterwegs, jetzt wieder mit Erfolg gegen das Imperium und die finstere Verletzungsmisere - außerdem hat unser Meister Yoda Geburtstag, alles GUTE!

Wer diese Artikel alle liest, der konnte zuletzt schon sehen, dass der glorreiche TSV Lesumstotel nicht nur gegen die Gegner kämpft, sondern vor allem gegen die Verletzungssorgen und heute eine neue Schreckensnachricht, unser Capitano Michael Lorke kam mit einer Schultermanschette, wer uns so sieht, der könnte meinen wir spielen in der:

VERBANDsliga

Ein kleines Wortspiel und etwas Galgenhumor zu Beginn des Artikels. Wir wünschen auch Michael gute Besserung wie auch allen anderen Verletzten. Inzwischen steht fest, dass unser Capitano uns ca. 5 Monate fehlen wird, insofern fehlten heute Nr. 2, 3, und Nr. 4. Das aufzufangen, dass ist auch für Gallier schwer, zumal am Anfang der Woche auf einem Montag ja auch kaum Zaubertrank im Körper ist.

ABER...

...wir haben es geschafft. 9:3 Sieg. Das war schon nicht mehr irdisch, insofern steigere ich mal etwas die Form und die passenden Metaphern, um sich auch beim Lesen ein Bild von der unglaublichen Leistung meiner Mitspieler machen zu können und diese entsprechend zu würdigen.

Das ist alles nicht mehr mit Gallien gegen die Römer zu beschreiben, obwohl Gott sei Dank heute wieder unsere Nr. 1, Axel van Kempen, zurück war und unser Obelix meldete sich unaufhaltbar mit 3 Siegen in 3 Spielen zurück - ohne Satzverlust. Respekt. Besser geht es nicht. Oder?

Wie ich sagte, heute war es nicht mehr irdisch, alle waren nach der letzten für viele überraschenden Niederlage und kurzen Verlassen unseres Meisterschaftsweges gallig auf Wiedergutmachung. Der Krieg der Sterne, nämlich der 3-Sternbälle, konnte beginnen, heute traten wir mit folgenden Jedi-Rittern an:

Axel van Kempen, Torsten Bodenbinder, Ulli Szaif und Andreas Gröger, dazu Horst Hölgert in der Rolle als Meister Yoda und Olaf Knief als R2D2 oder heute auch "Schrotti". 

Eigentlich ist damit schon das gesamte Spiel erklärt, aber zunächst müssen wir festhalten, dass es gegen Hambergen und nicht gegen die dunkle Seite der Macht ging. Hambergen ist eine wirklich sehr sympathische und faire Truppe, die übrigens im Vorfeld ohne zu zögern einer Spielverlegung zustimmten, obwohl sie nun heute auch selbst nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Dafür besten Dank und wir wünschen Euch noch viel Erfolg in dieser Saison, vor allem in der Rückrunde, Ihr habt mehr Power als Euer Tabellenplatz Euch glauben lässt. 

Wir wollten aber natürlich das Spiel gewinnen, positiv ist hier erneut unser breiter teamübergreifender Kader zu nennen, obwohl drei Spieler bei uns ausfielen, konnten wir dennoch eine schlagkräftige Truppe ohne sicht- oder spürbare Leistungsabfälle stellen. Danke an dieser Stelle auch für die Spontanität der sogenannten Ergänzungsspieler, obwohl es für mich eh nur einen Verein gibt und nicht drei Mannschaften.

Gehen wir in die Details, die übrigens hier alle konkret nachzulesen sind:

myTischtennis.de - click-TT - Tischtennis-Kreisverband Osterholz 2021/22 - Kreisliga Herren OHZ - Spielbericht: TSV Lesumstotel : FC Hambergen IV

Wie immer beginnt das Tischtennisspiel mit den Doppeln und da sind wir weiter ligaspitze, obwohl wir verletzungsbedingt so häufig die Zusammensetzung der Doppel verändern müssen, so konnten wir auch heute in Führung gehen.

Mit Ulli und Axel hat sich ein neues Spitzendoppel herausgestellt, 3 zu 0 Sätze (11:3, 11:4 u. 11:6) gegen Wellbrock/Opalka ist mal eine Ansage. 1:0 für den TSV. Andreas und Olaf fühlten sich am Nebentisch zwar durchweg siegessicher, aber verloren am Ende deutlich mit 3x 8:11 in drei Sätzen, diese Niederlage gegen Pohl/Kremkow war irgendwie nicht nötig, zumindest nicht in der Höhe, wobei man sagen muss, dass die entscheidenden Topspins der Gegner einfach kamen, die sogenannten Big Points gingen in dem Spiel einfach durchweg an Hambergen, somit 1:1. Mit Horst und Torsten bildet sich aber inzwischen ein weiteres starkes Doppel, welches von Erfolg zu Erfolg schreitet, in 3 Sätzen gegen den erfahrenen Rinck und Kück zu gewinnen, das muss man erstmal schaffen. Wieder Führung für den TSV, 2:1.

Axel meldete sich dann als Nr. 1 eindrucksvoll zurück und gewann klar gegen Pohl, welcher mit Noppe und fürchterlichen Vorhandtopspins gar nicht so einfach zu spielen ist. Aber Axel spielte nicht nur erfolgreich, sondern auch schönes Tischtennis. 3:1 für uns. Schrotti äääh Olaf startete zwar mit einer 2:0 Satz-Führung, aber dann hatte die gegnerische Nr. 1, Nils Wellbrock, das Spiel ausgelesen und konnte es noch zu einem 3:2 Sieg drehen. Nur noch 3:2.

In den verletzungsbedingt schweren Wochen wächst aber ein Spieler mehr und mehr über sich hinaus bzw. ruft ab was in ihm schon immer schlummerte. Torsten Bodenbinder muss durch die Ausfälle ein Paarkreuz höher agieren und fühlt sich dort anscheinend sichtbar wohl, er gewann mit starkem Offensivtischtennis in 3 Sätzen klar gegen den Hambergener Spieler Kück. Am Nebentisch musste Ulli Szaif im mittleren Paarkreuz gegen den erfahrenen und vorbildlichen Spieler Rinck an den Tisch. Ulli ist verletzungsbedingt stark angeschlagen, stellt seit Wochen seine eigene Interessen hinter denen des Vereins. Verletzt, im mittleren Paarkreuz, das gegen den erfahrenen Karl-Heinz Rinck - unmöglich? Nach den Gesetzen der Physik kann eine Hummel nicht fliegen, da die Hummel das aber nicht weiß, fliegt sie trotzdem. So muss es irgendwie auch bei Ulli funktionieren, er gewann und das in 3 Sätzen. Wer nun glaubt, dass Rinck wohl einen schlechten Tag hatte, nein, es war einfach eine starke Leistung. Respekt. 5:2 für unseren glorreichen TSV.

Nun kam Horst Hölgert, unser Horst, unser Meister Yoda ging an den Tisch, ach was sag ich, Meister Yoda war nicht geboostert, Horst ist sogar das inzwischen. Horst ist unfassbar, hätte ich nicht so mit der Bandscheibe zu tun, dann würde ich einen Kniefall machen, wirklich Respekt. Hölgert gegen Opalka 11:7, 11:4, 11:8. Und somit 6:2 für uns. Andreas Gröger war auch heute wieder wie in guten alten Zeiten für die 1. Herren aktiv als wäre er nie weg gewesen, mit Tino Kremkow hatte er keine leichte Aufgabe. Er revanchierte sich nun aber im Einzel für die Niederlage im Doppel an der Seite von Schrotti Olaf eindrucksvoll in drei Sätzen mit 11:9, 11:7 und 14:12, schönes Tischtennis, wie ein Boxer bereitete Andreas seine Schläge/Punkte mit seiner Führhand (Rückhand-Topspin) vor und schloss die Angriffe gezielt und erfolgreich ab. 7:2. 

Axel musste nun im Vergleich der Spitzenspieler gegen die Hambergener Nr. 1, Nils Wellbrock, an den Tisch. Unglaublich wie spielstark und fit sich Axel nach seiner Erkältung schon wieder zeigte (übrigens kleine Geschichte am Rande: Meine Tochter, Saskia (10 Jahre), machte neulich einen Radschlag in der Halle. Axel versprach dies zu üben und bei einem nächsten Training ebenfalls zu zeigen. Versprochen und getan, hat er geschafft, meine Tochter war so beeindruckt, dass sie ihm dafür einen neuen Trinkbecher einer Tischtennisfirma schenkte ... dann denken die Gegner auch nicht mehr, dass Du lieber Axel Sirup pur aus Deinem aktuellen Behälter trinkst :o)... Respekt), Axel spielte erneut schön und clever, so dass der gegnerische Spieler im Prinzip chancenlos war, 11:7, 11:6, 11:7. Und somit 8:2 für unser Team, alles unfassbar stark.

Aber wir hatten ja noch Schrotti. Olaf kam heute aber irgendwie gar nicht klar, haderte mit sich selbst und der Welt. Insofern reichte es auch im 2. Einzel nicht. Klar könnte man sich in ein Haufen Ausreden retten, Bandscheibe, Herz, fehlende Griffkraft, 2 Paarkreuze höher aufgestellt, was falsches gefrühstückt ... aber am Ende gewann der Gegner verdient und es stand 8 zu Knief. Torsten machte dem Ganzen ein Ende und gewann auch sein 2. Einzel wieder mit schönen Offensivschlägen mit 12:10, 11:5, 11:3 gegen Rinck. Super. Der Sieg war mit 9:3 gemacht. Glückwunsch!

Nach dem Spiel kam noch die frohe Botschaft, dass mit Andreas Bauer im nächsten Spiel wieder ein Rückkehrer ins Team kommt. In Lesumstotel rätselt man natürlich woher die ganzen Verletzungen kommen, überlegt schon ein dorfeigenes Krankenhaus aufzubauen, gut bei unserem Capitano konnte bei den zuletzt gezeigten wuchtigen Vorhandtopspins die Schulter nicht halten, da hätte auch Superman Federn gelassen. Wir wünschen ihm natürlich gute Besserung, schön dass Du dennoch in der Halle warst und uns zum Sieg getrieben und geschrieben hast. Danke.

Allen weiterhin gute Besserung, ob den Verwundeten oder auch Langzeitausfällen wie leider aktuell auch noch Willi. Wirklich Respekt vor den gezeigten sehr guten Leistungen der eingesprungenen Spieler, echt toll. So kommen wir mit den Belastungssteuerungen schon wieder alle auf die Beine, um am Ende egal welchen Tabellenplatz gemeinsam zu feiern, noch ist wirklich alles drin. Allerdings kommt am 29.11.21 um 20 Uhr der ungeschlagene Tabellenführer in unsere Halle, wo wir allerdings auch noch ungeschlagen sind, insofern wird eine Serie reißen. Wir werden weiter berichten.

Werdet bzw. bleibt alle gesund und genießt das Leben und die Freude am Sport, hoffentlich auch am Artikel. Sport ist halt wie Sex:

- Macht glücklich

- Man schwitzt viel

- Riecht komisch

-  Ächzt, keucht und stöhnt

- Das Herz klopft wie bescheuert

- Je öfter man es macht, desto besser wird es      (hierauf baue ich persönlich... zumindest beim Sport)

- Am Ende liegt man wie ein überfahrener Iltis rum und möchte seinen Kühlschrank ausräumen

... und genau Letzteres werde ich nun tun, hoffentlich ist noch etwas Alkohol drin und wenn man das nicht Alkohol sondern Spiritus nennt, wird man auch kein Alkoholiker, sondern Spiritueller. In diesem Sinne stoßen wir auch alle auf Horst an, der heute seinen Geburtstag feiert, Deine Mannschaft und Deine Fans wünschen:

Alles Gute zum Geburtstag - Foulaa System - YouTube

Außerdem wünschen wir dem 2. Team für ihr Spitzenspiel viel Erfolg (Mittwoch in Ritterhude), setzt noch einen drauf Jungs und Mädels, wenn das auch noch gelingt, dann schießt mir Konfetti aus den Ohren. 
 

Allen alles Gute, auch den Leserinnen und Lesern. 

Viele Grüße,

Euer rasender Reporter 

Olafinho

P.S.: Für Fragen, Anmerkungen, Kritik stehe ich per Whatsapp über 0171 1459774 zur Verfügung.... aber Vorsicht, ich bin sensibel, auch wenn das im oben beschriebenen Spiel nicht so aussah bzw. sich nicht so anhörte. Aber so ist das im Leben, wenn der Thor den Hammer wirft, ist er ein Held, wenn ich das mit dem Schläger mache neigt man bei der Beschreibung in Richtung Aggressionsprobleme ts ts ts. :o)

Tischtennis 18.11.2021 von Olaf Knief

1. Team des TSV kränkelt und kann 1. Niederlage in dieser Saison nicht mehr verhindern

Es ist schade, aber heute war es soweit, die 1. Niederlage in der Saison musste von einem TSV-Team hingenommen werden und war leider auch vorauszusehen. Unser Lazarett ist inzwischen zu belegt und auf Dauer kann man das Fehlen von Leistungsträgern selbst mit diesem tollen Team nicht mehr auf diesem Niveau auffangen, zumal auch unter den antretenden Spielern noch 2 Verletzte mitwirken mussten. Selbst so war zwar noch mehr drin, aber man spürte die Überlastung der letzten Tage, wie sagte mal ein berühmter Sportler (Robert Harting, Olympiasieger) "Im Sport ist 90% mental, der Rest ist Kopfsache" und heute waren diese 100% die man braucht einfach nicht abrufbar. Dazu zeigte der Gegner auch ein qualitativ hochwertiges Tischtennis, was es anzuerkennen gilt, aber eins nach dem anderen.

Am heutigen Mittwoch ging es zum Punktspiel zum Ortsnachbarn nach Stendorf, ich war schon einige Jahre nicht mehr in der Sporthalle und es war einfach irgendwie schön dorthin zurückzukehren. Warum? Ich hatte das Gefühl in ein Stück heile Vergangenheit zurückzureisen, fast ein Stück Urlaubsfeeling wie im Süden Deutschlands, denn ruhig gelegen muss man zunächst am belebten Kuhstall vorbei, um in die Halle zu kommen, dort ist der erste Treffpunkt eine urig eingerichtete Bar und wir wurden herzlich aufgenommen. Die Halle selbst war angenehm beheizt, alles war wirklich erstmal wohltuend, außer leider die Nachricht über unsere vielen Verletzten. Kurz wusste ich nicht, ob wir in einer Turnhalle uns beim Sport treffen oder in ein Wartezimmer beim Arzt gehören. Klar war schon, dass wir leider erneut ohne Nr. 1 und 2 antreten mussten, dass tut so richtig weh. Dazu kam aber nun noch, dass unsere nominelle Nr. 3 mit dem rechten Fuß kaum auftreten konnte, die nominelle Nr. 5 weiterhin auf Grund seines Bandscheibenvorfalls zwei Finger der rechten Hand nicht nutzen kann und somit die Schlägerführung von Gott, aber nicht von ihm geführt wurde. Da dieser wohl inzwischen bemerkt haben muss, dass keine Kirchensteuer abgeführt wurde, lief es heute nicht so gut. Für alle anderen Spieler sind diese Nachrichten natürlich kopfmäßig auch kein Doping, es schlägt alles inzwischen auf das Gemüt, dazu die ganzen negativen Nachrichten über Corona, also Freude sieht anders aus ...

.... so, genug geheult ...

das Spiel startete pünktlich um 20.15 Uhr gegen Stendorf und es galt das Beste draus zu machen. Zunächst starteten wir ja mit unserer Paradedisziplin, mit den Doppeln. Hier konnten Andreas Gröger und Olaf sogar überraschend leicht in drei Sätzen gegen Dettmann/Grella gewinnen. Andreas Bauer und Michael mussten sich allerdings am Nebentisch gegen die heute beide stark aufspielenden Rominski/Jürgens ebenfalls in drei Sätzen geschlagen geben, da Andreas sich allerdings auch sichtbar nicht ohne Schmerzen bewegen konnte, wäre alles andere auch wirklich mit einem Wunder vergleichbar, gerade in einem Doppel. Es stand somit 1:1. Im dritten Doppel spielten dann aber Horst und Torsten stark auf und gewannen gegen Rode/Hinz, somit führten wir mit 2:1.

Nun musste unser Capitano an den Tisch, es ging gegen die gegnerische Nr. 1 Dettmann, ein wirklich spielstarker Akteur in der Liga mit unglaublichen Schlägen, dazu im Ranking einige Punkte höher als Michael. Aber unser Capitano spielte das Spiel seines Lebens, wirklich sensationell stark, es hat Spaß gemacht dieses Spiel zu zählen. Beide Spieler zeigten ein wunderschönes Tischtennis, wirklich sehenswert. Mit 3:1 Sätzen konnte Michael Tatsache und völlig verdient den Punkt für uns holen, wir führten demzufolge sogar mit 3:1. 

Leider sprang der Funken heute aber nicht auf den Rest des Teams über, es wurde kein Feuer daraus, es wirkten alle etwas erschöpft. Bei Andreas Bauer war es im nächsten Spiel klar, verletzungsbedingt konnten wir nichts erwarten, sondern uns einfach nur für seine Hilfe bedanken. Gegen Rominski hatte er so keine Chance, dazu muss man auch erwähnen, dass Rominski noch die Zukunft gehört, er spielte ein wirklich schönes Tischtennis und wir wünschen ihm auf seinem Weg noch viel Erfolg, hoffen dass er ehrgeizig trainiert und an seinem Talent arbeitet. Also stand es nun nur noch 3:2 für uns. 

Torsten musste dann heute gegen Jürgens an den Tisch und das sind Spiele die man nur mit 100% gewinnen kann, wenn man sich sicher fühlt, an den Sieg glaubt und vor allem fit fühlt, die Rahmenbedingungen stimmen. Torsten spielte gut und kämpfte auch, es war sehr knapp, ich würde sagen, dass 99% gegeben werden konnten, aber leider ging das Spiel dann im 5. Satz mit 11:9 denkbar knapp an Jürgens. Olaf machte es am Nebentisch nicht besser und verlor gegen Rode sogar in 3 Sätzen und fand mit seinen aktuellen Möglichkeiten keinen Weg. Somit entstand mit 4:3 die Trendwende und irgendwie spürte man den fehlenden Glauben an ein weiteres Wunder unseres Teams.

Im unteren Paarkreuz sind wir eigentlich mindestens ebenbürtig, aber auch dort sollte es heute nicht sein. Irgendwie war es heute so als hätte jemand die Fernbedienung über uns und hat den Geschwindigkeits- und Energieregler ein paar Stufen zurückgestellt. Zunächst aber mal wieder vielen Dank, dass Andreas Gröger und Horst wieder so kurzfristig eingesprungen sind, beide spielten nun drei Tage hintereinander, da wird der Akku natürlich auch leerer. Andreas verlor gegen den Materialspieler Grella im 5. Satz und Horst musste sich heute Hinz in 4 Sätzen geschlagen geben, den er neulich noch im Punktspiel hat schlagen können. Es wollte heute nicht laufen, wobei man auch sagen muss, dass die Stendorfer Spieler alle ihre Leistungen ablieferten und nicht unverdient diese Punkte nach und nach einfuhren. Anmerken muss man übrigens weiterhin, dass es ein sehr faires Punktspiel war und die Stimmung sehr angenehm ... nur die Punkte für uns fehlten halt zu einem richtig schönen Abend.

Andreas Bauer musste nun gegen Dettmann an den Tisch und er kämpfte nochmal so richtig für das Team, echt Respekt. Man sah aber den Schmerz, ehrlich gesagt tat das Hinschauen schon weh, schade dass dieser Kampf dann nicht noch wenigstens belohnt wurde, denn das Spiel ging im 5. Satz dann mit 13:11 an Dettmann. Somit stand es 8:3, da unser Capitano sein Spiel gegen Rominski auf Wunsch der Stendorfer schon vorzog und gegen den Youngster war heute nichts zu gewinnen. 

Olaf trat dann noch gegen Jürgens in einem denkbar engen Spiel an, aber mit 12:14, 10:12, 11:9, 12:10, 5:11 sollte es heute einfach nicht sein. 

Deutlich loben wir aber die guten und fairen Leistungen unserer Gegner/innen, wir hätten hier auch topfit und in Stammbesetzung unsere Probleme bekommen. Ich bin da sehr gespannt auf das Duell und den Ausgang in der Rückrunde. Alles kein Beinbruch, vielleicht stellt das Stendorfer Team in voller Besetzung auch noch Scharmbeckstotel oder Pennigbüttel in eigener Halle ein Bein. 

Für uns geht es Montag gleich weiter und inzwischen ist auch klar, dass uns in dem Spiel am Montag auch noch unsere Nr. 3 verletzungsbedingt ausfallen wird. Kurzum: Die Lage ist besäufniserregend.

Aber Erfolg ist nicht alles, Spaß und Bewegung, das sind die Gründe warum wir den Sport betreiben. Alles ist besser als mit Cola und Chips alleine vor dem Fernseher zu liegen .... obwohl? Nein, natürlich, insofern kämpfen wir am Montag weiter, wir werden 6 Spieler/innen stellen und alles geben, schließlich ist dazwischen noch ein Wochenende um die Wunden zu lecken und daheim sind wir ja weiterhin noch ungeschlagen und eine Macht in unserem kleinen Gallien.

Wir haben jetzt 2 Gegenpunkte und müssen noch gegen den Tabellenersten und -zweiten, haben also immer noch alles selbst in der Hand, um die Herbstmeisterschaft erzielen zu können. Zugegeben es ist sehr schwer bis unmöglich durch unsere Verletzungssorgen, aber hey wir Lesumstoteler kommen nicht wenn es einfach ist, wir werden gerufen und gebeten, wenn es schwer wird.

Allen erstmal gute Besserung, Gesundheit geht vor!

Viele Grüße,

Euer rasender Reporter

Olafinho

Tischtennis 17.11.2021 von Olaf Knief

2. Team nach Zittersieg mit unglaublichen 14:0 Punkten Tabellenführer - Nervenkitzel pur

Und weiter geht die Erfolgsgeschichte der Tischtennisabteilung des TSV Lesumstotel, bereits einen Tag nach dem tollen Sieg des 1. Teams wollte sich heute das 2. Team wieder beweisen. Die 2. Mannschaft unseres glorreichen TSV hat sich aktuell zum größten Meisterschaftsanwärter gemausert und hat inzwischen in den Spielen die Favoritenstellung eingenommen, was die Mission Aufstieg allerdings nicht leichter macht. Inzwischen treten die Gegner wie Haie unbeschwert und ohne Angst an, spielen befreit auf und wachsen in ihren Leistungen über sich hinaus, so auch heute der Gegner aus Wörpedorf-Grasberg. 

Unser TSV Lesumstotel wiederum hat inzwischen Mühe auf Grund der langen Verletzten- und Krankenliste immer wieder 6 Gallier zu finden, die da mit aller Kraft gegenhalten. Keinen Gegner darf man unterschätzen, den Tischtennisschläger können hier im Kreisgebiet alle schwingen, die im Punktspielbetrieb gemeldet sind. Die TSG Wörpedorf verfügt auch über erfahrene Spieler/innen. 

Heute zogen wir mit Horst Hölgert, Uwe Werner, Anke Wunderlich, Andreas Gröger, Hermi Hoffmann in die Schlacht und nahmen mit Hannelore Klostermann auch gleich noch quasi eine Tischtennisbibel mit, so sollten wir gerüstet sein, denn heute war alles gefragt, Qualität, Mentalität, innere Ruhe und auch Erfahrung.

Die Doppel mussten heute wieder ordentlich gemischt werden, sind aber weiterhin eine große Stärke unseres Vereins. In dieser Saison starteten meines Wissens bisher alle Teams immer mit einer Führung in die darauffolgenden Einzel, so auch heute. Hermi und Uwe mussten zunächst gegen das Spitzendoppel der Gegner ran, aber Nicole Wagner und Matthias Mahnke spielen beide im oberen Paarkreuz und zeigten heute was sie drauf haben und so ging das erste Doppel für uns mit 0:3 Sätzen verloren. Horst und Andreas brauchten all ihre Erfahrung um im 2. Doppel gegen Behrens/Liebing punkten zu können, aber es gelang in 3:1 Sätzen. Und unser heutiges Frauenpower Anke und Hannelore gewannen sogar in starken 3:0 Sätzen gegen Radke/Schmenger. 2:1 Führung für unseren TSV. Es schien also alles wie immer zu laufen.

Allerdings verfügten die Gegner heute über ein sehr schwer zu knackendes oberes Paarkreuz, insofern war eine Führung in den Doppeln fast eine Lebensversicherung. Wobei Uwe dann sogar saustark die gegnerische Nummer 1 in sogar 3:0 Sätzen besiegen konnte. Dem Charme unseres Sunnyboys hatte auch Nicole Wagner nichts entgegen zu setzen und nicht umsonst spielt Uwe bei uns im oberen Paarkreuz, scheinbar immer ein wenig im Schatten des 1. Teams, aber wir wissen alle was Uwe drauf hat. Starke Leistung. Ansonsten konnte sich heute das obere Paarkreuz von Wörpedorf allerdings komplett durchsetzen. Die Hoffnung lag somit nach nun zunächst 3:2 Führung auf unsere sehr spielstarke Mitte, aber auch dort wurde heute vom Gegner alles abverlangt. 

Andreas Gröger spielt sich aber von Spiel zu Spiel mehr zur alten Form, gewann zwar knapp gegen Ingo Behrens, aber gewann nervenstark im 5. Satz mit 11:8. Diese Nervenstärke zeichnete Andreas schon früher aus. Super. Anke Wunderlich punktete auch noch im reinen Frauenduell gegen Michaela Liebing in sogar 3:0 Sätzen. 5:2 Führung.

Unser unteres Paarkreuz musste nun ran, Hannelore zeigte als Ergänzungsspielerin in der für sie höheren Liga wie immer ein sehr gute Leistung und brachte Simon Radke an den Rand einer Niederlage. Leider ging der 5. Satz dann doch mit 11:7 an den Wörpedorfer. Hermi gewann gegen Oguz Schmenger am Nebentisch mit 11:7, 11:2 und 11:1. Was soll man dazu sagen, sensationell. Somit stand es 6:3 und es wirkte wie eine stabile Führung.

Das Gefühl der Sicherheit schlich sich ein, aber das geht aktuell in keiner Liga gut, dafür sind wirklich alle Ligen zu stark besetzt. Vor allem auch das obere Paarkreuz der Wörpedorf-Grasberger und so gingen die nächsten zwei Spiele auch relativ deutlich an die Gegner, zack nur noch eine 6:5 Führung. 

Nun hatte auch noch Ingo Behrens das Glück auf seiner Seite und konnte in den Sätzen zwar sehr knapp gewinnen, aber letztlich gewinnen und so schnell war die Führung weg. 6:6 Unentschieden. Neustart quasi ... nur jetzt mit einem Gegner im Aufwind und einem sinkenden Selbstvertrauen. Ging das noch gut? Die Nerven sollten heute noch leiden, soweit kann man an dieser Stelle schon berichten.

Zunächst musste Andreas Gröger wieder an den Tisch, dieser liebt aber solche Situationen, beruflich könnte er auch Bombenentschärfer sein mit dieser Ruhe und Qualität in schwierigen Situationen. Mit 3:0 Sätzen gewann er gegen Liebing. Hermi spielte ebenfalls seine ganze Erfahrung und Qualität aus und konnte sogar ebenfalls in 3:0 Sätzen liefern, Simon Radke war chancenlos gegen unseren Abwehrstrategen. Die Wörpedorf-Grasberger gaben aber noch nicht auf und konnten wiederum das letzte Einzel für sich entscheiden, somit stand es 7:8 aus Sicht von Wörpedorf-Grasberg. 

Im letzten Doppel ging es nun darum, ob unser glorreicher TSV einen Punkt abgeben musste oder doch wieder 3 Punkte mit nach Hause bringen könnte. In diesem Doppel traten Andreas Gröger und Horst Hölgert für den TSV an, ein sehr starkes Doppel allerdings gegen Wagner/Mahnke, also das komplette obere Paarkreuz der Gegner und die hatten heute schon bewiesen wozu sie in der Lage sind. Sie gewannen auch gleich mal den 1. Satz mit 11:9. Es sah alles nicht so gut aus für uns, ein wahrliches Zitterspiel. Es war so nervenaufreibend, dass sich die ersten Spieler schon zur Delfintherapie anmelden wollten. Wobei in unseren kleinen Vereinen aufm Dorf reicht das Budget dafür nicht, ersatzweise schmeißen wir zwei Bismarck-Heringe ins Badewasser...muss reichen. Da das aber wiederum nicht so appetitlich ist blieb Andreas und Horst nichts anderes übrig als zu kämpfen und sich durchzubeißen, sich der Angriffe der gegnerischen Haie zu erwehren und das machten sie. Mit 11:9, 11:5 und 11:7 konnten sie das Spiel drehen und den Sieg für den TSV holen. Ein knapper aber umso wichtiger 9:7 Sieg. Somit insgesamt nun 14:0 Punkte und Tabellenführer, sensationell, wenn das kein Grund zum Feiern ist. Herz was willst Du mehr.

Hier die Details zum Spiel:

myTischtennis.de - click-TT - Tischtennis-Kreisverband Osterholz 2021/22 - 3.Kreisklasse Herren OHZ - Spielbericht: TSG Wörpedorf-Grasberg-E. III : TSV Lesumstotel II

Die Haiangriffe konnten abgewehrt und die Therapie abgewendet werden (siehe Foto oben rechts). Glückwunsch!

Viele Grüße,

Euer rasender Reporter 

Olafinho

 

 

Tischtennis 16.11.2021 von Olaf Knief

Spieler des 1. Teams wachsen über sich hinaus... Dreamteam schlägt zu und beweist Mentalität

Die vielen geschlagenen Schlachten aller drei Teams der Tischtennisabteilung des glorreichen TSV Lesumstotel hinterlassen Wunden und der Erfolg hat seinen Preis, aktuell sind viele Spieler/innen angeschlagen oder gar verletzungsbedingt ausgefallen. Ein Medizinstudent hätte hier seine wahre Freude und die gesamte Bandbreite der Ausbildungsanforderungen, um sich zu probieren, Bandscheibe, grippale Infekte, Herz, Gicht, Muskelfaserrisse, Diabetes, Knie ... und, und, und. Einschränkungen, die ich ansonsten nur von meinem Journalismus-Kollegen Horst Schlämmer kenne, der hier persönlich in seiner einzigartigen Weise grüßt:

Typisch Horst Schlämmer - YouTube

Er kennt das Leben mit gesundheitlichen Einschränkungen und hat wie viele unserer Leistungsträger Rücken, Steiß, Kreislauf, Füße, ja sogar Gedächtnis und Schnappatmung. Inzwischen ist es schon eine Herausforderung 6 gesunde Spieler/innen zu finden, die für den TSV antreten können. Als Spieler/in des glorreichen TSV wünscht man sich in der ja langsam beginnenden Vorweihnachtszeit einen Adventskalender von Voltaren, Thermacare oder was schönes mit Ibus...gibt es sowas?
 
Einen Adventskalender von Merci gab es jedenfalls erstmal für unsere Spartenleitung, Anke Wunderlich, weil sie einfach seit Jahren, ja sogar schon seit Jahrzehnten diese Sparte so mega toll führt. Danke dafür. Auch unser Capitano erhielt ein Geschenk, seinen zuletzt gezeigten Leistungen angemessen ein Trikot der chinesischen Nationalmannschaft (im Tischtennis ja das Maß aller Dinge), denn auch er sorgt dafür, dass wir überhaupt spielen können, sowas darf man nie vergessen und gerade heute war er wieder sehr gefordert, denn das 1. Team musste heute gleich ohne Nr. 1 und Nr. 2 antreten. 
In der ausgeglichenen Liga ein fast unmögliches Unternehmen, wenn ein ganzes oberes Paarkreuz ausfällt, in der Konsequenz heißt das, dass alle anderen Spieler ein Paarkreuz höher antreten müssen. Der bisher erfolgreiche Weg unserer Mission Aufstieg schien gefährdet, da auch andere Spieler des Teams angeschlagen in die Partie gingen und weitere Ergänzungsspieler ebenfalls verletzt sind. Aber wenn schon MIST dann OptiMIST dachte sich unser Capitano, der mir vor dem Spiel entgegen meiner Prognosen einen hohen Sieg gegen die angereiste zweite Mannschaft aus Pennigbüttel/Sandhausen voraussagte ... das nenn ich mal Selbstvertrauen. Aber klappte das auch?
Wie immer pfeilte unser Capitano taktisch klug an der Doppelaufstellung, aber wie sollen wir diese ohne unsere Starspieler Axel und Willi so meistern können wie in der Vergangenheit, ich meine da fehlen nicht irgendwelche Leute, sondern unsere absoluten Leistungsträger. Klar war, diese Lücke kann man nur gemeinsam als Team und mit der richtigen kämpferischen Einstellung füllen und ein Team waren wir einmal mehr - das macht stolz. So ging unser Capitano im Stile eines echten Kapitäns voraus, mit Andreas Bauer an der Seite fegten sie das Doppel Zeich/Heckelen in drei deutlichen Sätzen vom Tisch. Andreas Gröger feierte sein Comeback in der 1. Herren und genoss die heimische Luft aus alten Zeiten, Boris Becker würde sagen: er war wieder in seinem Wohnzimmer. Nach einem ersten Satzverlust an der Seite des noch angeschlagenen Olaf Knief gewann er das Doppel dann quasi im Alleingang gegen Dybek/Drewes mit sensationellen Rückhandschlägen, Schmetterbällen und taktisch clever platzierten Schlägen, so dass die nächsten drei Sätze uns gehörten. Somit 2:0 Führung für unseren TSV. Horst und Torsten zogen in gleicher Art und Weise gegen Pillkuhn/Schmidt nach, ebenfalls 3:1 Sätze. Unglaubliche 3:0 Doppel unter diesen Bedingungen, es schien als würde es doch noch ein schöner Tag werden. Die Doppelbilanz ist auch insgesamt Ligaspitze, das spricht auch dafür, dass wir über den Teamgedanken kommen.
Dennoch heißt es auch in den Einzeln zu überzeugen. Hier spielte aber zunächst mal Radoslaw Dybek stark auf, ein sehr unbequem zu spielender Akteur, der mit sehr viel Schnitt und Drall agiert. Die Leistung gilt es anzuerkennen, nur noch 1:3. Droht nun die Wende in den Einzeln, wo zur Erinnerung jeder von uns auch ein Paarkreuz höher antreten musste und somit über seinen normalen Anforderungen sich besseren Gegnern stellen musste.
Aber keine Sorge, wir hatten heute einen Mann auf unserer Seite, der das Wort "verlieren" aus seinem Wortschatz gestrichen hatte. Mich hätte es nicht gewundert, wenn er mit Kriegsbemalung angetreten wäre, aber auch ohne konnte man den entschlossenen Blick sehen, unser Capitano Michael Lorke ging wieder an den Tisch und zerlegte die Nr. 1 der Gegner mit einer wirklich sehr starken Leistung in 3:0 Sätzen. 4:1 für uns und den Ansatz der Hoffnung unserer Gegner im Keim erstickt.
Nun musste Olaf Knief an den Tisch, dieser trat eigentlich nur an, um das Team zu vervollständigen und ein weiteres Aufrücken von Spielern in höhere Paarkreuze zu verhindern. Im Prinzip war ein Spielen fast ausschließlich mit der Rückhand möglich und so verlor er ziemlich schnell die ersten beiden Sätze gegen Markus Drewes. Allerdings traute man sich bei der Einstellung unseres Kapitäns kaum zu verlieren. Ich erinnerte mich dann an den Kampf von Klitschko gegen Chisora im Boxen, dort hatte sich Klitschko zu Beginn des Boxkampfes an der Schulter verletzt und konnte nur noch mit seiner Führungshand agieren und gewann:
 
 
Also warum sollte es nicht auch im Tischtennis funktionieren?
Außerdem war auch unser Majestix der Sparte, Herbert Klostermann, unter den Zuschauern und der hat schon mit ganz anderen Einschränkungen spielen müssen, wie sollte ich ihm wieder unter die Augen treten können. Also hieß es Punkt für Punkt irgendwie erkämpfen und zur Überraschung einiger gelang das noch mit 11:7, 11:8 und 11:9 drehte Olaf das Spiel und punktete in einem sehr von Taktik geprägten Spiel zum nicht unwichtigen 5:1.
Torsten Bodenbinder zeigte dann am Nebentisch gegen Frank Pillkuhn ein wiederum sehr attraktives und schnelleres Tischtennisspiel, wirklich etwas zum Ansehen. Beide Spieler zeigten schöne Ballwechsel und im fünften Satz führte Pillkuhn schon mit 4:0, ein denkbar ungünstiger Start in den entscheidenden Satz für Torsten, der dann ein Timeout nahm und er kam zurück als hätte er Tipps von Rambo und Braveheart entgegengenommen, Torsten schmetterte sich mutig zurück ins Spiel, beeindruckend, auch er schaffte noch das Wunder und gewann im 5. Satz mit 12:10. Nun stand es 6:1 für uns. 
Es wurde Zeit für Horst, unser lebendes Tischtennis-Wikipedia musste gegen Heckelen antreten, der Tischtennis nun auch nicht erst gestern begonnen hat. Dieser zeigte auch Horst gleich was er drauf hat und gewann den ersten Satz.
 
Aber ganz ehrlich, hier muss ich eine Zwischenanmerkung los werden:
 
In Jena wird gerade ein intelligenter Tischtennisschläger zur Analyse von Spielen entworfen (MDR THÜRINGEN JOURNAL: Smart Racket - ein intelligenter Tischtennis-Schläger aus Jena | ARD Mediathek) Hightech pur.
 
Aber wir in Lesumstotel sind Retro und stolz darauf, was andere noch entwickeln, das hat Horst im Kopf, denn Horst nutzte den ersten Satz des Spieles und fand die Schwachstellen des Gegners wie kleine Nadelstiche nutzte er diese nun und gewann 12:10, 11:7 und 11:8 die folgenden drei Sätze. Technik kann ausfallen, auf Horst ist Verlass. 7:1!
 
Andreas Gröger konnte nun sein Comeback genießen und tat das beeindruckend gegen den sehr unbequem zu spielenden Werner Schmidt, der auch noch zu seinem unbequemen Spiel mit links agiert. Andreas fügte sich aber nahtlos ein, auch bei ihm sah man im Gesicht "heute gewinne ich", mit 17:15 zermürbte Andreas seinen Gegner schon im ersten Satz, zwar ging der zweite Satz noch sehr knapp verloren, aber die nächsten beiden Sätze gewann Andreas mit 11:9 und holte somit den Punkt zum 8:1. 
Unser ewiges Talent, Andreas Bauer, hatte nun die Ehre den Gewinnerpunkt zu erzielen, aber gegen die gegnerische Nummer 1 ist sowas nicht mal eben so gemacht. Allerdings setzte Andreas nun sein ja vorhandenes Potenzial ein und zeigte im Ansatz wozu er in der Lage ist. 11:5, 11:6 .... kurze Pause (5:11) zum Verschnaufen und dann wieder mit 11:7 und zahlreichen Vorhandschwingern zurück auf der Straße des Erfolges. Ein starkes und technisch sauberes Tischtennis wurde da zelebriert, Respekt. Wieder einmal trug somit jeder zum Erfolg bei, eine geile Mannschaftsleistung. Die noch dadurch gezeigt wird, dass Willi trotz Verletzung in der Halle war und half wo er konnte, ob es beim Zählen war oder beim Spenden und Versorgen mit Getränken (ja, Bier holen ist auch Bewegung).... DANKE.... gut beim Finden alkoholfreier Getränke ist noch Potenzial, die sieht er einfach nicht im Kühlschrank :o), aber ansonsten echt super und wichtig den Teamgedanken so gemeinsam zu leben.
Somit sind wir trotz der vielen Ausfälle (an dieser Stelle an alle gute Besserung!) noch auf Meisterschaftskurs, also Wunden lecken und weiter geht es auf unserer Reise:
 
 
Details zum Spiel gibt es hier:
 
Mittwoch schon geht es nach Stendorf (die haben ebenfalls am Montag im Punktspiel punkten können), mal sehen welche 6 Gallier dann unser Dorf vertreten, egal wer ran darf, allen viel Glück und Erfolg, vor allem aber Spaß. Und das alles wünschen wir heute unserem 2. Team im Punktspiel in Wörpedorf, welches heute um 20 Uhr stattfindet.... toi toi toi Jungs und Mädels! Geht auch Euren Weg weiter... einer von uns muss das Spartenziel Aufstieg doch irgendwie schaffen, also wie sagte der einstige Werder-Trainer Viktor Skripnik: "Brust breit, aber Nase nicht hoch" ... so müssen und können wir Lesumstoteler weiter an uns glauben.
 
Am heutigen Abend findet auch noch das Spiel zwischen Pennigbüttel/Sandhausen und Scharmbeckstotel in der Kreisliga statt, danach gibt es dann wieder mindestens eine Mannschaft weniger ohne Punktverlust und der glorreiche TSV zieht wieder einen Platz in der Tabelle hoch. 
 
Es bleibt also spannend und wir werden hier weiter berichten!
 
Allen Lesern und Leserinnen eine schöne Woche, allen Zuschauer/innen vielen Dank, unterstützt uns weiter so. Danke!
 
Um auf das Foto oben rechts einzugehen, mit der heutigen Herausforderung wurden die Spieler des glorreichen TSV sehr getestet und am Ende für gut befunden. Tolle Modelle ...alles noch prima in Schuss. Jeder war auf den Punkt da, 1a mit Sternchen.
 
Viele Grüße,
Euer rasender Reporter
Olafinho
 

 

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