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Fußball 25.08.2019 von Peter Reckemeyer

Altsenioren Ü40: Saisonauftakt: Stark gespielt, knapp verloren

Zum Saisonauftakt trafen wir auf die seit Jahren höher spielenden Kicker vom TSV Meyenburg, gegen die wir auch schon mal 0:9 verloren haben ... und das sollte nicht wieder passieren.

Und so wurde durch mannschaftlich geschlossenes Auftreten und starke Einzelleistungen, vor allem in der Innenverteidigung durch Boris Steinwachs und Torsten Krohn, aber vor allem im Tor durch unseren "Super-Guido" Ludwig mit 0:2 ein rfespektables Ergebnis erzielt, dass übrigens auch das Halbzeitergebnis war.

In der 2. Halbzeit wäre durchaus der eine oder andere weitere Treffer auf beiden Seiten möglich gewesen, und gefühlt haben wir den 2. Teil des Spieles auch für uns entscheiden können.

Der nächste große Gegener kann kommen - wir sind bereit :-)

Fußball 12.08.2019 von Peter Reckemeyer

Altsenioren Ü40: Kleinfeld-Turnier um den Rolf-Müller-Cup: TSV Ü40 wird Zweiter

Am 10.08. wurde nach zweijähriger Pause das Kleinfeld-Turnier um den Rolf-Müller-Cup wiederaufgenommen. Nach spannenden und sehr fairen Spielen konnte der MTV Wilstedt den "Pott" mitnehmen, ungeschlagen und mit starker spielerischer Leistung. Unsere TSVer landeten auf Platz 2, danach die TUSG Ritterhude, dann die Fußballer der Kaufmännischen Lehranstalten Bremerhaven, und der Debütant "Eltern TSV U9" mussten sich trotz guter Ansätze mit dem Platz 5 begnügen - sie kommen aber nächstes Jahr wieder :-)  Bei Kaltgetränken, Bratwurst und Nackensteaks wurde noch eine ganze Weile weiter gefachsimpelt und gefeiert.
 

Fußball 12.06.2019 von Peter Reckemeyer

Altsenioren Ü40: Saison 2018/19: 5. Platz, aber Sieger in der Fairness-Tabelle

Die Ü40er-Fußballer des TSV konnten sich in der Rückrunde leicht verbessern und landeten als 5. auf einem Mittelfeldplatz. Erstaunlich: Zählt man nur die Auswärtsspiele, wären wir Vizemeister geworden - also hat wieder mal der Platz schuld :-)

Aber ein schöner Erfolg ist neben dem deutlich positiven Torverhältnis auch das Siegertreppchen in der Fairnesstabelle. Wir greifen nächste Saison wieder an ...

Fußball 17.11.2018 von Peter Reckemeyer

Altsenioren Ü40: Hinrunde als 6. der Tabelle abgeschlossen

Nach einer vom Sportlichen her durchaus durchwachsenen Hinrunde bleiben aber trotzdem viele positive Erinnerungen an die 8 Spiele, z. B.

  • hat der ungeschlagene Spitzenreiter nur 2 Punkte abgegeben - einen davon an den TSV
  • haben wir ein positives Torverhältnis
  • sind alle Neuzugänge bombig eingeschlagen, sportlich, aber vor allem auch menschlich wieder Bereicherungen
  • bildete die Abschlussfeier im Partykeller in Platjenwerbe den wirklichen Höhepunkt der Hinrunde :-)

Klick auf das Foto zur Übersicht der Hinrunde.

Genauere Zahlen gibt es hier:

Tabelle:

http://www.fussball.de/spieltag/sen-1kreisklasse-kreis-osterholz-altsenioren-ue40-1kreisklasse-altsenioren-ue40-saison1819-niedersachsen/-/staffel/023QT7513C000004VS54898DVTQGP6QF-G#!/section/matches

Einsätze:

http://www.fussball.de/mannschaft/tsv-lesumstotel-tsv-lesumstotel-niedersachsen/-/saison/1819/team-id/01DIR15KRK000000VV0AG80NVTHGBSAU#!/


Viel Spaß beim Stöbern auf den Seiten von http://www. fussball.de!

 

 


 

Fußball 29.08.2018 von Peter Reckemeyer

Altsenioren Ü40: Neuzugänge sind Volltreffer - Gerechte Punkteteilung im 1. Spiel

Nach langer Sommerpause ging es im ersten Punktspiel am 25.08.18 nach Neu St. Jürgen, eine neu formierte "SG Hamme" (dahinter verbergen sich die drei Dörfer Hüttenbusch, neu St. Jürgen und Worpswede) wartete auf uns.

Zu den Fotos: Bereits zur Rückrunde hatten wir uns mit "Super-Guido" (Klarname: Guido Ludwig) verstärkt, und auch der schnelle Uwe Werner stieß bereits im Frühjahr zu uns. Zur neuen Saison debütierte mit Torsten Krohn ein Youngster mit einem im Kreis OHZ klangvollen Fußballernamen, den er, wie er direkt zeigte, nicht zu Unrecht trägt - siehe weiter unten.

Nach druckvollem Beginn der Gastgeber kamen wir gegen Ende der 1. Halbzeit immer besser in´s Spiel, allerdings konnten weder wir noch "SG Hamme" die wenigen Chancen in Tore umsetzen.

Nach Anpfiff der 2. Halbzeit lief der Ball immer besser durch unsere Reihen, und nach einer schönen Kombination mit feiner Einzelleistung von Frank Wiesner konnte besagter Neuzugang Torsten Krohn das 1:0 erzielen. 10 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt noch zu spielen - eigentlich keine Unmöglichkeit, dieses Ergebnis über die Runden zu bringen. In der letzten Minute verletzte sich unser Präsi Ralf Geils allerdings schwer, 2 Rippen gebrochen, 6 Wochen Pause :-((  Auf diesem Wege gute Besserung!!

Die Defensive wirkte kurz verunsichert, und kurz danach fiel das 1:1 aus einer unübersichtlichen Situation heraus - und Ende.

Allerdings muss man sagen, dass das Ergebnis nach dem Gesamtspielverlauf insgesamt völlig in Ordnung geht. Mit einem Punkt in die Saison starten - andere Mannschaften schauen da (zu Recht :-) nach Europa!

Auf dieser Seite (kein Link, kopieren und in Browser einfügen)

http://tsv-lesumstotel.de/teams/134/squad

geht´s zum Kader.

Fußball 24.06.2018 von N/a

B-Juniorinnen: eine unglaubliche Mannschaft verabschiedet sich mit einem tollen 3. Platz beim Beachsoccer in Cuxhaven

Ein gelungener Abschluss zum Ende einer Ära. Als Abschlussfahrt für unsere B-Juniorinnen haben wir beim Beachsoccer-Turnier in Cuxhaven teilgenommen. Und die Mädels waren wieder super.  Die Gruppenphase mit 5 Siegen, einem Unentschieden und 19:2 Toren lief phänomenal. Im Halbfinale scheiterten wir dann leider an der TSG Burg Gretesch bzw. an einer Spielerin, denn dieses Mädel spielt dort bereits im Regionalligakader. 2x  konnte sie ungehindert abziehen und der Ball schlug unhaltbar ein. Jule schoss zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich, aber trotz einem deutlichen Chancenplus für uns, wollte das 2:2 nicht mehr fallen. So ging es im Spiel um Platz 3 wieder gegen           TuRa Brüggen. Mit 2:0 behielten wir die Oberhand und wurden verdient Dritter. Insgesamt ein tolles Turnier, bei dem nur das Wetter nicht so richtig mitmachte. Aber die Mädels haben super durchgehalten und eine würdige Abschiedsvorstellung gegeben. Jetzt ist leider Schluss!  Die Wege trennen sich, denn einige Mädels wechseln in den Damenfußball. Ich werde diese Mannschaft und die Zeit beim TSV Lesumstotel immer in bester Erinnerung behalten und sicher auch oft vermissen. Es waren unglaublich schöne und erfolgreiche 5 Jahre. Wir danken dem Verein für die tolle Unterstützung. Man sieht sich an der ein oder anderen Seitenlinie sicherlich mal wieder....... 

 

 

 


 

Fußball 09.06.2018 von N/a

B-Juniorinnen: ein glücklicher aber auch verdienter 1:0 Sieg im letzten Punktspiel der B-Juniorinnen

09.06.2018: Unser letztes Pflichtspiel!! Die äußeren Umstände ließen mal wieder zu wünschen übrig. Ca. 30 Grad und  schwülwarm . Dazu ein knochentrockener "Fußballplatz", der diese Bezeichnung nicht verdient. Vor dem Spiel war erstmal Platzausbesserung angesagt, damit die schlimmsten Umknickfallen beseitigt werden und an der Sprenkelanlage war eine Oase in der Wüste. Eine tiefe große Pfütze war trockenzulegen. 

Zum Spiel:

Im Vorfeld war klar, hier geht es heute um nichts. Apensen konnte leider auch nur mit 10 Spielerinnen anreisen. So haben wir auch gleich auf 10 reduziert und dass , wo wir ausgerechnet heute mal 13 Spielerinnen im Aufgebot hatten. 

Es entwickelte sich der erwartete Sommerkick. Aber wer nur draußen steht, hat natürlich leicht reden. 
Mit nur 10 Spielerinnen auf dem großen Platz ist es schon nochmal ein Stück schwerer die Räume zu besetzen.  Insgesamt hatten wir diesmal mehr Spielanteile und auch mehr Torchancen. Bei Apensen machte sich insbesondere das Fehlen von Jana Drechsel stark bemerkbar. So hatte der Gast  im ganzen Spiel wenig Torchancen, davon allerdings  einen gefährlichen Pfostenschuss aus über 30 Metern, als wir zu leicht den Ball verloren und Lina noch sehr hoch im  Feld agierte. Da hatten wir Glück, aber sonst hatte die Abwehr die Sache im Griff.

In der Offensive lief Josina 3x allein auf das Tor, legte sich aber 2x Mal den Ball zu weit vor und einmal schoss sie direkt in die Arme der Torhüterin. Bei weiteren Gelegenheiten fehlte dem letzten Pass oft die Präzision.  Der Sieg war dann einem Eigentor zu verdanken. Nach Flanke von Josina war erst Jacky, dann Seline zur Stelle und übten Druck aus. Die Torhüterin wehrte die Flanke ab, traf dabei aber ihre Verteidigerin.  Von ihr prallte der Ball ins eigene Tor. Es folgten  dann zwar noch  Torchancen für Jacky und Tina, doch  ein eigenes Tor gelang uns nicht. So blieb es beim glücklichen aber verdienten 1:0. 

Anschließend haben beide Mannschaften noch gemeinsam Pizza gegessen und der Saison einen tollen  Ausklang gegeben. So friedlich und freundschaftlich sollte es nach einem Spiel immer zugehen. 

 Jana wünschen wir für ihre weitere Genesung  alles gute.  

So, das war's. Das letzte Punktspiel ist gespielt . Jetzt noch etwas Kür bei den Turnieren in Wörpedorf, Cuxhaven. 

Fußball 08.06.2018 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: Meisterschaft ade, dennoch gute Leistung der Senioren im Derby

SG Ihlpohl/Platjenwerbe    -    TSV Lesumstotel        1:0    (0:0)

 

Zahlreiche Fans reisten heute zum Event an. Es stand wieder ein Derby an und dazu ging es für die TSV Senioren noch um die Meisterschaft. Viel Brisanz also in dem Spiel. Schon bei der Anreise hat die Polizei selbst in der Straße Osterhagen Eintrittsgelder in Höhe von 20 Euro kassiert. Ich stand sehr unter Druck, da mein Sohn wenige Stunden zuvor bereits die Meisterschaft für unseren Club in der U15 erreicht hat. Würden die glorreichen Senioren nun nachziehen können?

Leider hagelte es Absagen vor dem Spiel, wir hatten z.B. Mühe überhaupt Stürmer aufstellen zu können, zu lang die Liste der verletzten Spieler. Aber der TSV ist immer für eine Überraschung gut, so liefen heute wieder Mario Wolf und Marco Pertek auf (lange nicht gesehen Jungs, herzlich willkommen zurück), Marco Reichel versuchte es mit seinem kaputten Knie – die jungen Wilden waren also back.  

Mit Frank Wiesner fehlte uns leider der Knipser im Team und auch Thorben Wulf musste kurzfristig absagen, die Erntezeit stand an. Das passt dazu, dass ich neulich über die Menge Bier nachdenken musste, die wir hier trinken. Und wir schämten uns gemeinsam (kurz), dachten daran mit dem Trinken aufzuhören. Aber da dachten wir auch an die tausenden von Arbeitern, die jeden Tag in den Brauereien und bei den Großhändlern kämpfen, wir dachten an ihre Arbeitsplätze und den Lebensunterhalt ihrer Familien. Wir erinnerten uns auch an die tausenden von Bauern, die Gerste und Hopfen anbauen und von diesem Rohstoff abhängen, um weiter zu überleben. So auch Thorben heute. Da traf uns die Verantwortung und es belastete unser Gewissen…dann hören wir wieder auf zu denken und sagen: Wir können nicht aufhören Bier zu trinken! Sie hängen von uns ab. Dies genau bedeutet ein soziales Gewissen zu haben. Sich engagieren im Verein TSV Lesumstotel. Ja, und schon klimperte ein Kasten Bier in unserer Kabine. Die Gastgeber der Spielgemeinschaft aus Ihlpohl/Platjenwerbe grillten dazu noch Bratwürstchen. Ein herrlicher Duft lag also schon vor dem Spiel in der Luft. Die Temperaturen von 30 Grad schweißen quasi zusätzlich zusammen. Aber beim Dorfgekicke gibt es ja immer Tipps, hier ein Tipp aus der Tierwelt:

Falls Euch wieder zu heiß ist:

Störche kacken sich auf die Füße, um sich durch die Feuchtigkeit abzukühlen. Ich wollts nur gesagt haben :o):

Mücken waren bei den Temperaturen natürlich auch auf dem Platz und brachten einen schon zum Laufen, ach wie schön wäre es, wenn diese Tiere Fett statt Blut saugen würden. So leicht ist es aber gar nicht über die gesamte Dauer über den Platz zu laufen und man stellt sich in unserem Alter immer die Frage, ob das denn auch noch alles gesund ist. Schließlich sind wir besondere Typen, wenn wir den Jacobsweg wandern, dann wundern wir uns als Erstes wo denn der Kaffee ist. Man stellt sich auch weitere Fragen: Wenn Radfahren und Laufen gesund wäre, dann müsste der Postbote unsterblich sein, Der Wal schwimmt den ganzen Tag, isst viel Fisch und trinkt nur Wasser. Das Ergebnis: Er ist fett. Ein Hase springt und hoppelt den ganzen Tag und wird auch nur 15 Jahre alt. Eine Schildkröte macht nichts, chillt den ganzen Tag und lebt 150 Jahre. Und jetzt kommt Ihr…ist Bewegung echt so gut? Als ich auf der Waage stand wurde mir klar: Wer ein Herz aus Stahl, Nerven wie Drahtseile und einen Charakter aus Gold hat, kann ja gar nicht wenig wiegen. Aus diesem Grund waren wir froh, dass wir trotz vieler fehlender Spieler noch Ergänzungsspieler hatten, um nicht das gesamte Spiel durchspielen zu müssen. Alle kamen wieder zum Einsatz heute, das war die Startaufstellung, die unsere Trainer Rolf Müller und Bernd Frese austüftelten:

Torwart:                                   Guido

Abwehr:                                   Alex, James, Thomas, Ralf G.

Mittelfeld:                                Olafinho, Boris, Sven, Olli

Sturm:                                     Marco P., Jan

Ergänzung:                              Mario W., Marco R., Frank R., Michael W.

Gemeinsam musste es irgendwie gehen. Und es ging anfangs wieder sehr gut. Der Ball war zu 90% in unseren Reihen und wir kombinierten wie eigentlich noch nie. Die gegnerische Spielgemeinschaft musste sehr viel ohne Ball arbeiten, machte das aber wiederum auch sehr gut und diszipliniert. Mit viel Mühe mussten wir uns Chancen erarbeiten, meist gelang das über Marco Pertek im Sturm, der seine Schnelligkeit gut nutzen konnte. Aber irgendwie sollte der Ball heute nicht rein, auch Pfostenschüsse gab es und 2-3 sehr gute Chancen. Mehr aber auch nicht. Die Gegner versuchten über Konter zu kommen, aber unsere Abwehr hatte das sehr gut im Griff, musste aber auch gut aufpassen. Ein zwei Schnitzer wurden fast bestraft. Auf diesem Niveau darf man keine Fehler machen. Dennoch wäre in der ersten Halbzeit eindeutig eine Führung für uns verdient gewesen. Olafinho verließ dann mit Alex den Platz zur Halbzeit beim Stande von 0:0. Der Sauerstoff fehlte uns alten Männern. Dieser wurde übrigens 1771 durch die Forschung entdeckt, man fragt sich was die davor geatmet haben. Nun durften jedenfalls bei uns frische Leute ran, Mario Wolf und Michael Wehling sollten nun den Druck auf der Seite aufrechterhalten. Das war gar nicht so leicht durch die gute spielende Nr. 9 der Gegner, die defensiv einiges verhinderte. Dann passierte was nicht passieren durfte, unser letzter Stoßstürmer verletzte sich. Marco Pertek musste verletzt vom Platz (an dieser Stelle erst mal der Dank vom gesamten Team für das spontane Helfen und vor allem gute Besserung Marco). Frank R. kam rein und wenig später auch Marco R. Wir versuchten wirklich alles, hatten weiter viel Ballbesitz, aber leider keine zwingenden Chancen, der letzte Pass kam nicht genau genug. Und dann laufen solche Spiele wie befürchtet, 1x passen wir hinten nicht auf und dann kommt es für die SG Ihlpohl/Platjenwerbe zum 1:0 Traumtreffer, unhaltbar. Ab da rannten wir weiter an, aber die Gegner agierten clever aus der Abwehr heraus und verhinderten jede Chance. Die Zeit lief uns davon und die Kondition und somit die Konzentration auch. Die Körpersprache zeigte nicht mehr den bedingungslosen Glauben an unsere Stärke, ein Tor und ein Sieg.

Der sehr gut agierende Schiedsrichter pfiff dann das faire Spiel ab und die Meisterschaftshoffnungen waren für dieses Jahr ade. Man muss aber auch sagen, dass wir die Meisterschaft in der Saison nicht durch Leistungen verdient hatten. Wenn es nun Beckedorf geschafft haben sollte, dann sind wir zumindest die Meister der Herzen. Es war dennoch eine schöne Saison mit vielen Siegen für die TSV-Senioren und viel Spaß vor und nach den Spielen. Insofern gab es bei Gert Michaelis noch eine Abschlussfeier. Auch in der Kabine ploppten die ersten Biere, ich konnte heute lernen, dass man mit einem Labello auch Bierchen öffnen kann und ich dachte immer durch eincremen entsteht die Lippenpflege, wurde heute eines Besseren belehrt.

Die Saison war dennoch gut, es hat viel Spaß gemacht. Nun heißt es die Wunden zu pflegen. Meine Empfehlung:

Wochenend- oder Ferienausflug zu unserem Sponsor und ehemaligen Mitspieler Arne Rodewald. Dort werde ich mich auch wieder in den Sommerferien fit machen und ich habe schon gebucht. Schaut doch auch mal liebe Fans, wo sich die Spieler des glorreichen TSV regenerieren:

http://www.pension-linnea.de/ueber-uns

Immer eine Reise wert!!!

Nächstes Jahr greifen wir dann mit dem großen Kader wieder zum Gold. 2015 hatten wir zuletzt die Schale in der Hand und waren dieses Mal dicht dran. Nun genießen wir erst mal aber die Weltmeisterschaft im Fernsehen. Der neue WM-Song ist übrigens da:

https://www.youtube.com/watch?v=Bdoj8DUVfPI

Wir haben nun ein Jahr Zeit selber auch ein Song zu formen. Viel Spaß Jungs, ich verabschiede mich nach vielen Jahren als rasender Reporter und konzentriere mich nun ganz wieder auf den Sport selbst, es geht halt nur mit 100%! Hier schon Bilder von der Vorbereitung für die neue Saison, sie soll noch härter werden, um zum Erfolg zu kommen:

https://www.youtube.com/watch?v=QvslUXjwxaE

Der Coach kündigte an wie hier mit brennenden Kokosnüssen zu trainieren. Es wird also auch die Saison 2018/2019 wieder heiß!

 

Viele Grüße

Euer rasender Reporter

Olafinho

Fußball 01.06.2018 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: Ü40 siegte mit 2:1 und könnte im letzten Spiel im Derby die Meisterschaft holen

SG Worpswede/Neu St. Jürgen 2   -   TSV Lesumstotel        1:2   (0:1)

 

 

Weiter ging es heute im knappen und heißen Rennen um die Meisterschaft und wir sind als glorreicher TSV weiterhin noch mitten drin. Nach dem letzten Spiel, der schlechten Leistung und letztlich der schlimmen Niederlage wurde natürlich nach Ursachen geforscht. Ursache wurde gefunden und im Seminar konnten wir schnell lernen wie man nicht weiter aus einem Chaos agiert, sondern Führung lernt:

 

https://www.youtube.com/watch?v=CmWZhY9LxZA

 

Wir waren also unterhopft, dies soll nun mit dem im o.g. Link genannten Armband „Miri“ verhindert werden und heute hatten wir auch gleich eine Kiste Bier dabei. Der beste Motor läuft halt nicht ohne Benzin im Tank. Übrigens hier noch ein Warnhinweis bei den heißen Temperaturen, eine Geschichte, die zuletzt durch die Medien ging:

 

http://www.der-postillon.com/2018/05/bier-hitze.html

 

Lasst also bitte keine Kiste Bier bei den Temperaturen im Auto. Erst heute habe ich wieder eine Flasche befreit und getrunken, es geht ihr also gut, keine Sorge – und mir auch!

 

Wir brauchten heute viel Energie. Heute war ein Sieg Pflicht und wir hatten auch wieder einen top Kader, auch wenn doch auch wichtige Spieler fehlten. Mit der heutigen Aufstellung gingen wir die schwierige Aufgabe gegen eine Spielgemeinschaft aus zwei Dörfern an:

 

Torwart:                                   Guido

 

Verteidigung:                           Michael W., James, Thomas H., Ralf G.

 

Mittelfeld:                                Olafinho, Sven, Boris, Olli

 

Sturm:                                     Volker, Thorben

 

Ergänzung:                              Uwe, Frank R., Martin

 

Alle Spieler kamen wie ja eigentlich immer zum Einsatz und zeigten heute deutlich bessere Leistungen als noch letzte Woche.

 

Auch wenn das Fitnesstraining in der Vorbereitung wieder nicht rund lief. Von Mobbing war die Rede, folgender Dialog:

 

Spieler, weinend:                      „So lass ich mich nicht mehr von dir behandeln!

                                               Du tust mir weh und es tut dir nicht mal leid!“

 

Coach und Fitnesstrainer:         „Es war ein Sit-Up. Einer.“

 

Ja, es ist halt Seniorenfußball, hier soll ja auch der Spaß im Vordergrund stehen und das tut er auch. Nach der letzten Woche konnte der Coach auf die Frage „sag doch mal was Aufbauendes!“ nur mit „Lego“ antworten. Aber mal sehen wie es diese Woche aussieht?

 

Letztlich haben wir alles Spieler die noch über eine schnellere Reaktionsfähigkeit als die Jugend von heute verfügen, schließlich mussten wir noch Songs aus dem Radio aufnehmen. Wir mussten diese und andere Fähigkeiten nur auf den Platz bringen.

 

Die ersten 10-20 Minuten gelang das perfekt. Wir starteten ein saugutes Spiel. Olafinho machte das Spiel auf der rechten Seite äußerst breit, stand fast immer auf der Außenlinie und sorgte für Platz, damit James Raum für seine gefährlichen Vorstöße aus der Abwehr hatte. Ab und an „ging“ Olafinho wiederum in die Mitte und sorgte so für Platz über die Außen und diesen nutzte dann Michael Wehling für überraschende und sehr effektive Vorstöße, der eh ein super Debüt als Außenverteidiger zeigte. Volker und Thorben boten sich optimal als Stürmer an und zeigten Wege. Sven und Boris steuerten das Spiel in der Mitte und Olli und Ralf zeigten es auf der anderen Außenbahn. Wir machten das Spiel extrem breit und das war gut so und hat es für alle erleichtert. Die Abwehr hatte so auch mehr Platz für den Spielaufbau. Alles lief wirklich super. Die logische Folge war ein schnelles 1:0, Boris setzte sich über Außen durch und Volker stand da wo ein Stürmer erst mal stehen muss und schloss erfolgreich ab. Also die erste halbe Stunde zeigten wir schon was wir drauf haben, wenn es läuft und jeder für jeden kämpft. Dann schalteten wir aber leider alle wieder einen Gang runter und machten den Gegner dadurch stärker. Das Niveau der Teams in der Liga liegt so eng zusammen, dass man schon die 100% auf den Platz bringen muss, nur dann ist ein Sieg drin.

 

Manchmal ist es einfach so, erst läuft es und dann erlebt man doch die eine oder andere Enttäuschung. Meine erste Enttäuschung erlebte ich z.B. als Kind, als es bei einer Schnitzeljagd kein Schnitzel gab.

 

Dieses Spiel hatte halt verschiedene Schwierigkeitslevel. Zunächst ganz leicht, dann bauten wir den Gegner auf und mussten dann auch wegen der schnellen Nr. 8 der Gegner etwas umbauen. Um hier sicher zu gehen nahm James diesen Mann nun in Manndeckung und machte seine Sache wie immer top. Der gegnerische Spieler war ab da ausgeschaltet und das war wichtig für den späteren Erfolg. Also auch taktisch waren wir diese Woche cleverer.

 

Dann kam aber ein weiterer Level und zwar der Auftritt des Schiedsrichters. Aber dieser schweißte uns auch wieder als Team zusammen und brachte uns wieder in den Kampf. Man soll eigentlich nicht viel über Schiedsrichter sagen:

 

  1. Sind wir froh dass jemand diese Spiele pfeift

  2. Es ist ja auch nicht leicht

 

Aber dieser Schiedsrichter hatte eindeutig mehr als unglücklich agiert und vor allem reagiert. Das eine ist, wenn man Dinge nicht mehr sehen kann (wiederholt glasklare Torchancen vereitelt und wiederholt mit einem Abseitspfiff versehen, wo selbst die Gegner lachten), dass andere ist das Verhalten gegenüber Spieler z.B. erwachsene Menschen mit den Worten „aber sie kommen hier jetzt sofort her“ zu rufen das gestatte ich nicht mal einem Polizeibeamten im Einsatz. Wir sind ja keine Hunde die man mit „Sitz“ und „Platz“ herträllert. Dazu kommt dass der Schiedsrichter bewies nun wirklich nichts mehr zu sehen, so bat er mich als Ergänzungsspieler das Gelände zu verlassen, da wusste er schon nicht mehr wen er eigentlich mit gelb/roter Karte vom Platz stellte. Was war passiert?

 

Sven wartete sichtbar mit seinem Pass bis die Abseitsstellung aufgehoben war und spielte dann einen blitzsauberen Pass. Der Schiedsrichter pfiff, Abseits (nicht zum ersten Mal komplett falsch – wir reden hier also nicht von knappen Entscheidungen). Es gab ich würde sagen Verzweiflungsrufe und der Schiedsrichter provozierte mit den Worten „ganz deutlich“. Die Reaktion des Spielers „ja es stimmt, war ganz deutlich, aber andersherum“ ahndete er sofort mit einer gelben Karte. Der TSV zeigte mehrmals an und rief, dass wir Sven gegen seinen Bruder wechseln wollten (hatten wir eh vor), aber der Schiedsrichter rief Sven immer wieder zu sich und war sichtlich bemüht die gelb/rote Karte unterzubringen. Unfassbar. Zu einem Wechsel kam es somit nicht mehr und wir waren ab da mit 10 Leuten. Die Gewichtung ist da auch interessant, bei Fouls bis hin zu Körperverletzungen passiert nichts und die Spieler werden nicht geschützt vor solchen ligabekannten Typen, aber so eine unnötige One-Man-Show muss wieder sein. Wirklich unerträglich und das sage ich, wo wir hier die Schiedsrichter oft loben und auch wissen wie schwer der Job ist, aber dieser Schiedsrichter gehört auf keinen Platz mehr. Ab dieser Situation und auch schon davor hätte ein gehörlosen Schiedsrichter dem Spiel gut getan, da sieht man super Leistungen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=_t2f1RWR9f4

 

Aber ohne Augen geht es halt nicht. Es war natürlich klar, dass der Schiedsrichter ab da alles gab uns zu benachteiligen, gipfelnd mit der Aussage „eine Ecke noch dann pfeif ich ab“, da die aber wohl nicht zum Erfolg führte, lies er dennoch weiterspielen. Mich erinnert das gerade bei den aktuellen Temperaturen an Mückenstiche. Mückenstiche sind das eine… - der Gedanke, dass mich ein Vieh mit nur 10 Hirnzellen nachts verarscht ist etwas ganz anderes. Hier geht es mir auch nicht um den Stich bzw. die Fehlentscheidung – die kann passieren, es geht mir um die arrogante Art, die hat in der heutigen Zeit nichts mehr auf dem Platz zu suchen und führt nur zu einer härteren Gangart auf dem Platz zwischen den Teams. Ohne Schiedsrichter wäre das Spiel für beide Teams besser verlaufen. Aber ich will nicht nur in die Richtung schimpfen, andererseits wäre es vielleicht auch eine gute Strafe für schimpfende Spieler und Fans, wenn Spieler mit einer roten Karte zukünftig als Konsequenz ein anderes Spiel pfeifen müssten:

 

https://www.youtube.com/watch?v=BW7oe-GodZw

 

Fakt war nun, dass wir die 1:0 Führung mit 10 Mann verteidigen mussten, aber es schweißte uns wirklich weiter zusammen. Auch mit 10 Mann waren wir mindestens gleichstark, wenn nicht sogar besser. Boris Steinwachs setzte sich durch und wurde im Strafraum gefoult, hatte sich in der Aktion auch ein wenig verletzt (an dieser Stelle gute Besserung vom Team), Olafinho kam dann doch wieder auf das Feld. Thomas Harter verwandelte in der Zwischenzeit sicher wie immer den anstehenden Elfmeter. 2:0!

Nun hieß es die Führung zu verteidigen. Auf beiden Seiten gab es noch gute Chancen. Dann hörte man schon ein Gewitter nahen, Blitze und Donner. Wir hatten natürlich Angst, dass uns dieser Sieg noch durch ein Unwetter genommen werden könnte. Ich mag Regen als Brasilianer eh nicht, mich stört seine Einstellung, immer so von oben herab.

 

Wir kämpften nun als Team und notfalls flog Guido wie ein Superheld durch das Tor (ihm müssen wir wirklich mal einen Umhang nähen…das wäre schon angemessen) und verhinderte schlimmeres. Top Leistung. Dann bekam unser Gegner einen aus meiner Sicht ungerechtfertigten Elfmeter. Aber Gott sei Dank hat der Schütze noch zielen gelernt als treffen noch nicht so Mode war. Insofern weiterhin 2:0 für uns. Dieses Spiel war ein guter Vorgeschmack auf die kommende Weltmeisterschaft, es bot für unsere Fans alles. So auch noch Spannung zum Schluss, denn ausgerechnet der gefährlichen Nr. 8 der Gegner gelang noch ein Traumtor. Ein Fernschuss zog wie ein Strich in den Winkel, unhaltbar und auch nicht vermeidbar. Schönes Tor. Aber immer noch 2:1 für uns.

 

Wir ließen sonst nichts mehr zu, verteidigten gut und sicher. Ganz zum Schluss gab es noch einen sehr gefährlichen Kopfball, welchen Guido aber auch noch hielt. Der Sieg war geschafft und wir sind aktuell weiterhin Tabellenführer, müssen aber das letzte Spiel am kommende Freitag auch gewinnen, wenn es für eine Meisterschaft reichen soll und das ausgerechnet im Derby gegen Ihlpohl/Platjenwerbe, wo uns zudem einige sehr wichtige Spieler fehlen werden. Insofern wird jeder aus dem Dorf gebraucht, der keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hat. Bitte beim Coach rückmelden, ob es geht oder nicht :o).

 

Ein Spiel noch Jungs, dann können in den Sommerferien die Wunden geleckt werden.

 

Erwähnen möchte ich heute auch noch mal, dass wir taktisch optimal in der Häufigkeit und in den Positionen gewechselt haben und sich so jeder anwesende Spieler gut einbringen konnte. Also wie der Trainer nach dem Spiel auch meinte „top Teamleistung“!

 

Sportliche Grüße

Euer rasender Reporter

Olafinho

Fußball 27.05.2018 von N/a

B-Juniorinnen: knappe Heimniederlage gegen Eintracht Lüneburg

Die Vorzeichen waren am Samstag denkbar schlecht: seit Wochen keine vernünftige Trainingsbeteiligung,  ein knüppelharter ungewässerter Platz auf dem es deutlich nach Heu riecht und bei fast 30 Grad nur 11 Spielerinnen.  Bei diesen Bedingungen müsste man dann Ball und Gegner laufen lassen, ein gepflegtes Passspiel ist aber auf dem Platz unmöglich. So war die Devise, dem Gegner mehr Spielanteile zu geben und dann über Konter und längere Bälle nach vorne zu kommen. Das hat in der ersten Hälfte auch ganz gut geklappt. Allerdings gelangen uns nur wenige Konter, die mit einem Torschuss abgeschlossen werden konnten. Vielmehr egalisierten sich die Mannschaften in unserer Hälfte. Auch Lina hatte im Tor nicht viel zu tun. Und dann passierte es doch. Ein eigentlich sicherer Ball wurde nicht richtig getroffen und so kam eine kleine "Kerze" dabei heraus, die auch noch beim Gegner landete. Da der Ball von uns kam, war Abseits kein Thema und sie konnte allein auch Lina umlaufen und einschieben. Das war es in der ersten Hälfte aber auch schon. Ärgerlich, so in den Rückstand zu geraten, denn sonst hätte ich auf ein klares 0:0 gewettet. Danach nahmen wir das Heft etwas mehr in die Hand und hatten in der Folge auch mehr Spielanteile als Lüneburg. Nur gefährliche Torchancen blieben Mangelware. Jule und Jütte haben sich zwar noch einmal toll freigespielt, doch leider traf Jütte den Ball nicht richtig und er ging weit vorbei.  

In der zweiten Hälften ging es gleichwertig weiter. Okka konnte inzwischen häufiger in Szene gesetzt werden aber echte Torgefahr entwickelten wir zunächst weiter nicht. Dennoch war ich mir sicher, dass dieses Spiel 1:1 enden wird, wenn wir kein Tor mehr bekommen. Doch leider kam es anders. Es waren bereits wieder 20 Minuten gespielt, und die vereinbarte Trinkpause stand an. Der sehr gute Schiedsrichter vom ATSV guckte auch bereits auf die Uhr und wartete auf die nächste Spielunterbrechung. Und es reichte wieder eine kleine Unaufmerksamkeit und wie aus dem nichts dann schlug der Ball oben links im Winkel ein. Danach war dann sofort Trinkpause. Bei 0:2 stellen wir uns dann etwas offensiver auf. Josina ging mit in den Sturm, dafür übernahm Jacky ihre Position im Mittelfeld. Die Mädels haben nochmal alles aus sich rausgeholt und Druck auf das gegnerische Tor entwickelt. Wir kamen jetzt zu  Torchancen. Jule, Okka und Josina blieben aber zunächst erfolglos. In der 75 Minute gelang dann der Anschluss. Nach Zuspiel von Jule kam Josina zum Schuss und versenkte den Ball mit einer Art "Bogenlampe" ins Tor.  Leider reichte die restliche Zeit nicht mehr für den Ausgleichstreffer. Er wäre verdient gewesen, denn was die 11 Mädels bei dem Wetter geleistet haben, verdient große Anerkennung.

Das war nun unser vorletztes Punktspiel. Am 09.06.18 um 11.30 Uhr ist es dann soweit: Unser letztes gemeinsames Punktspiel gegen den
TSV Apensen. Die Mädels hätten dann eine große Unterstützung verdient. Wir wollen alles daran setzen, dass sich diese tolle Mannschaft mit einem Sieg verabschiedet.           

 

     

 

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