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Vatertags-Kick als Saisonausklang

TSV Lesumstotel  - Dannenberg 2:3 / Bericht: Olaf Knief

Zum letzten Spiel und quasi zu einem Himmelfahrtskommando trafen wir uns einen Tag nach Vatertag auf dem Moormannskampgelände, um mal wieder Fußball zu zelebrieren.
Genügend Spielermaterial war schon mal vorhanden, allerdings stand es nach nur wenigen Minuten schon 2:0 für die Gäste und bei uns torkelten drei Spieler in Richtung Bank und flehten verletzungsbedingt um Ablösung. Insofern wurde es schon wieder enger, so konnte/musste aber Andreas Rust nach gefühlten 30 Jahren (Anm. Trainer: Waren immerhin 30 Monate!) sein Comeback feiern. Er selbst hatte damit gar nicht gerechnet, O-Ton Andreas: „Ich hatte eigentlich gedacht, dass Ihr vorab wieder den Schindler einwechselt“ (dies hat eine Geschichte, Herr Schindler war ein ehemaliger Trainer, der Andreas mal gaaanz lange warmlaufen lassen hat, bevor er dann lieber sich selbst einwechselte... offensichtlich eine tiefe Wunde, die bis heute noch versucht zu heilen). Vorab sei aber gesagt, dass Andreas seine Sache prima gemacht hat und das Comeback nach so langer Pause wirklich geglückt ist und auf mehr für die nächste Saison hoffen lässt.
Dannenberg fand besser ins Spiel und nutzte sofort die wenigen Chancen. Die Nummer 10 der gegnerischen Mannschaft setzte sich im Mittelfeld durch und kam 20 Meter vorm Tor frei zum Schuss, 1:0 für Dannenberg. Für Keeper Bonnemann war hier nichts zu halten. Nur wenige Minuten später startete Dannenberg einen von uns gut beobachteten Angriff über links, präzise und schöne Flanke, Direktabnahme und peng..2:0. Wieder nichts zu halten für unseren Capitano im Tor. So richtig motiviert wirkte keiner auf dem Platz, nicht mal das führende Team. Die Vatertagstouren lagen wohl noch bei beiden Teams in den Knochen.
Der beste Mann war daher der wirklich gute Schiedsrichter, der eine klasse Partie lieferte und das macht besonders Spaß zu sagen, wenn man dieses Kompliment als unterlegene Mannschaft machen kann. Vom Ballbesitz her waren wir vermutlich sogar führend, nur leider konnten wir auf dem holprigen Platz nicht ganz so viele schöne Dinge anfangen. Der Trainer trank außen auch schon wieder Bier (Anmerkung des Betroffenen: War nur Becks Lemon, Bier ging nach der Vatertags-Kur noch nicht wieder) ... ein sicheres Zeichen dafür, dass es nicht zu einem unserer Top-Spiele gewählt werden würde.
Das Elend ging hinten los, Libero O. Knief, der trotz Leistenprobleme agierte, hatte heute auch nicht seinen glücklichsten Tag und schon gar nicht den Besten. So kam es nur zu einzelnen Zufallsprodukten im Spielaufbau. Wenn wir allerdings mit Doppelpässen mal genau und schnell kombinierten wurde es auch gleich gefährlich. So auch als Marco Reichel sich durchsetzen konnte und zum 1:2 verkürzte. Marco Reichel war es auch, der immer mal wieder über rechts Tempo machte und als Anspielstation neben Sven Knief und Boris Steinwachs ständig zur Verfügung stand und heute wohl nicht nur auf Grund des Tores der beste Lesumstoteler war... was aber auch nicht ganz so hoch zu bewerten ist. Thomas Harter wurde wegen Atemproblemen ausgewechselt, für unser Konditionswunder eine irritierende Sache. Nach der Halbzeitpause kam er allerdings wieder, der Trainer hat ihm erzählt, dass alle andere Lesumstoteler darunter schon seit Jahren leiden. Insgesamt stand unsere Abwehr dann eigentlich auch gut, außer beim 3:1 für die Gegner, die ihre wenigen Chancen weiter konsequent nutzten.
Kurz danach kam zu dem Leistenproblem von O. Knief auch ein Leistungsproblem... ein Abschlag hat glaube ich die 5km/h Hürde nicht überschritten und ging direkt auf den Stürmer. Die Chance den Fehler zu korrigieren wurde mit einem Handspiel im Strafraum beendet und führte zum Elfmeter. Der Ball sprang vorm Libero so unglücklich auf und gegen die Hand, so dass es spätestens ab da schwer werden würde bei der BILD-Note noch auf eine 4- zu kommen.
Mathias Bonnemann holte aber seinen Lehmann-Zettel aus dem Pfandgut und hat noch mal in der Becks-Glaskugel gelesen, so dass der Dannenberger den Elfmeter nicht versenken konnte, es blieb beim 3:1.
Nun schaltete sich O. Knief mehr in das Mittelfeld ein, somit hatten wir dort eine Anspielstation mehr, zu dem wurde Gert Michaelis noch mal vor Saisonende für 10 Minuten aktiviert. Immer mehr Chancen ergaben sich so für den TSV Lesumstotel. Das Spiel würde über die Außen breiter gemacht und es kam zu einigen Chancen auf Lesumstoteler Seite. Die logische Konsequenz war das 2:3 durch Volker Meyer. Aber leider fingen wir zu spät an, so dass die Zeit nicht mehr reichte. Nun heißt es in der nächsten Saison alles besser zu machen, Wunden zu pflegen und am morgigen Samstag dem glorreichen Werder Bremen die Daumen zu drücken!
Bei O. Knief gingen dann auch noch im Spiel die Fußballschuhe kaputt, wenn das kein Zeichen war an diesem Tag! Dafür verspricht der Libero jetzt schon eine Kiste Bier, sollte es uns in der Saison 2010/2011 nicht gelingen auf einen der ersten 3 Plätzen zu landen.
Also... Köpfe hoch... ich weiß wir haben noch eine große Zukunft vor uns...tschaka!

Verdiente Niederlage in Wallhöfen

Wallhöfen/Axstedt - TSV Lesumstotel  2:1 (0:1) / Bericht: Olaf Knief (Mit einem Tag Abstand habe ich diesen Artikel geschrieben, da ich vor Wut beim ersten Versuch am Abend vor Aggression noch die Kugelschreibermine auf dem Blatt Papier zerquetscht habe. Nun geht es aber wieder und ich hoffe mir gelingt ein sachlicher Bericht fürs Team.)

Der Himmel weinte schon vorm Spiel und wusste wohl was kommen wird, ich hätte es danach tun können. Bei verregnetem kalten Wetter war es natürlich ideal für erneute Verletzungen, dabei mussten einige Spieler des TSV bereits vorab verletzungsbedingt pausieren. Trotzdem hatten wir eigentlich ein grundsätzlich starkes spielerisches Team. Dies zeigte sich auch eindeutig in den ersten 10-15 Minuten. Dort spielten wir einen ganz starken Fußball. Wir standen eng am Gegenspieler und jeder auch noch bei seinem.
Mit kurzen Worten, es lief traumhaft! Logische Konsequenz war eine Traumkombination nach der anderen mit sehr guten Torchancen. Allein am Anfang hatten unsere Spitzen Marco Reichel und Marco Pertek 2-3 Großchancen knapp vergeben. Wallhöfen hatte sich noch gar nicht gefunden. Durch den weiteren Druck und der Aufgabentreue kam es dann nach einem Traumpass mit Außenriss von Boris Steinwachs zu einer starken Kombination, der Ball wurde flach und präzise in die Mitte gespielt und Marco Pertek konnte zum 1:0 vollenden. Da hätten wir aufhören sollen!
Bis dahin war einfach alles gut. Umso unerklärlicher der Einbruch. Der Gegner wurde zwar stärker und hat den Druck erhöht, allerdings wurden bei uns im Team wieder einmal die einfachen Regeln, die man auch nach 15 Bier im Stadion jeden Profi ins Ohr brüllt, vergessen:  Spiel breit machen  Jeder hat seinen Mann im Auge  Den Gegenspieler den Ball nicht in Ruhe annehmen lassen, sondern sofort stören  Den einfachen Pass spielen (oder wie mal ein unqualifizierter Trainer sagte: „Karo einfach“)  ... und Anspielstationen bieten oder auch laaaaauuuf Du Arsch! und, und, und... was man halt so im Stadion brüllt!
Naja, wie sich vermuten lässt übernahm nun Wallhöfen das Spiel und gewann berechtigt Oberwasser im Spiel. Der Libero vom TSV, Olaf Knief, holte sich nach ca. 20 Minuten bei einem Sprint (das hat man nun davon) wieder eine Verletzung, konnte aber bis zum Schluss durchhalten. Leider kam aber statt Entlastung eher Belastung, da wir uns immer weiter nach hinten drängen ließen und im Spielaufbau mit garantierter Sicherheit den Ball innerhalb weniger Sekunden verloren, so dass das ewige Rausrücken aus der Abwehr eher an einen Gruppentanz statt an taktisches Vorgehen erinnerte. Inzwischen musste auch unser Torschütze verletzt ausgewechselt werden.
Glück hatten wir, dass die Nr. 10 der Gegner zwar einige Lernfilme von Messi geschaut haben muss, allerdings dabei nicht gesehen hat, dass er auch 10 Mitspieler hatte, so im Abschluss zu egoistisch vorging. Das und auch der wieder hervorragende Keeper des TSV, Mathias Bonnemann retteten uns das ein und andere Mal.
Wir gingen somit mit einem 1:0 in die Kabine, aber einige pumpten schon gewaltig. Doc Flender könnte mittlerweile schon Honorar für die Pausenberatungen geben, denn hier wird er schon zahlreich mit den Blessuren zugequatscht, sorry Axel! Aber Trainer/Kompass Peter Reckemeyer und Arzt Doc Flender sind schon die wichtigsten Leute. Unser Präsi Ralf Geils fehlte heute leider, vielleicht war es auch das!
Die zweite Halbzeit gehörte dann jedenfalls ausschließlich Wallhöfen. Lesumstotel reagierte nur noch statt zu agieren. Die Stürmer der Wallhöfener wechselten taktisch häufig die Seiten, wo wir in der Abwehr zu unclever agierten und dadurch vor allem die Nr. 9 immer wieder Löcher riss und in der Konsequenz als ungestörte Anspielstation zur Verfügung stand und unsere Ordnung auflöste. So wurden immer mal wieder Spieler zu zweit gedeckt und andere gar nicht. Der aufkommende Frust im eigenen Team sorgte dann leider noch in einigen Spielszenen dafür, dass wir das Wort Zweikampfstärke falsch interpretierten und stattdessen statt die Energie für Fußball lieber für Wortgefechte und Provokationen auf dem Platz benutzten. Einem Alt-Herren-Kick war dies zum Teil nicht würdig oder zumindest unnötig. Hier könnten wir cleverer agieren und lieber den Freistoß schnell ausführen und den Gegner schimpfen lassen. Denn eigentlich haben wir uns ja zum Fußball getroffen und wenn wir uns in der Tabelle nicht durch Leistung oben festsetzen können, dann vielleicht zumindest die Fairnesstabelle im Auge lassen.
Der TSV Wallhöfen erarbeitete sich eine Chance nach der anderen, vergab oft aber kläglich. Leider kam es dann zu einer Szene, die man gerne noch um Fernsehen sehen würde, um die wirklich zu analysieren. Ein Urteil dazu könnte ich so hier nun nicht riskieren, da müsste die Zeitlupe her.... auf jeden Fall ein Pfiff..... ein Elfmeter.... und ein Tor! 1:1! Die Köpfe bei uns fielen und es war kein Siegeswille bzw. der Glaube daran erkennbar. Nun kam ein Feuerwerk auf uns zu. Durch Glanzparaden konnte Mathias Bonnemann einiges abhalten, auch Boris Steinwachs rettete per Kopf einen strammen Schuss von der Linie. Aber am Ende kam es im Gerangel dann doch noch zum verdienten Sieg der Wallhöfener und zum 2:1 Endstand kurz vorm Ende.
Beim TSV bekleckerte sich heute niemand mit Ruhm. Nun heißt es Wunden lecken und am letzten Spiel nächste Woche noch mal besser aufzutreten, einmal was Leistung angeht, aber auch Fairness, Zusammenspiel und Spaß am Fußball. Eigentlich wie die ersten perfekten 10 Minuten, lasst uns daran erfreuen und hochziehen!
Allen ein schönes Wochenende!

 

Wieder Heimsieg gegen 10

TSV Lesumstotel – FC Hambergen 3:1 (1:0) / Bericht: Olaf Knief

Im heutigen Nachholspiel gegen den Tabellenletzten aus Hambergen wollten wir natürlich erneut punkten. Leider hatten wir erstmal Mühe einen Kader zu stellen. Unser Trainer musste leider vor Spielbeginn seinen Spielberichtsbogen mehrmals ausfüllen, da es eine Absage nach dem anderen hagelte. Und am Ende war auch der letzte Spielberichtsbogen falsch, da einige Spieler auch überraschend ohne Absage fehlten (... hier sei für diejenigen gesagt: „Der Rest der Mannschaft trinkt Bier, dann ist die Sache vergessen und vom Trainer funktioniert die innere Kühlung wieder“). Die Verletzungspause von Olaf Knief musste somit zwangsmäßig beendet werden und so war der 11. Mann noch kurzfristig telefonisch aktiviert worden und versuchte vorsichtig als Libero zu agieren und konnte auch durchhalten und nun wohl am Wochenende seine Wunden lecken.Hambergen war aber fair und reiste ebenfalls nur mit 10 Personen an. Nach Aschwarden nun ein weiterer Gegner, der es nicht geschafft hat 11 mutige Jungs zu finden, die gegen uns als glorreichen TSV antreten. Vielleicht lag es aber auch an Tanz in den Mai, dass beide Teams heute Besetzungsprobleme hatten. Somit spielten wir mit 11 vs. 10 Personen, aber irgendwie sah es eher so aus als würden so ca. 6 vs. 5 spielen. Viele auf dem Platz waren heute bei beiden Teams vorsichtig gesagt nicht in Bestform. So kam es nicht gerade zum schönsten Fußballspiel der Saison. Hierbei war die erste Halbzeit noch die schönere Zeit. Hambergen begann überraschend offensiv und zeigte starke Spielzüge und hätte nach wenigen Minuten schon in Führung gehen können. Erst so ca. 10 Minuten nach Spielbeginn fand der TSV Lesumstotel seine Ordnung und spielte vernünftiger und ruhiger nach vorne. Eine sehr starke 1. Halbzeit zeigte hier Stevie Gefken, der zum Dreh- und Angelpunkt wurde. Die Chancen mehrten sich dann nach und nach für uns. Boris Steinwachs war es dann letztlich (durch Pass von Stevie Gefken in Szene gesetzt), der sich die Pille nahm und einen strammen Schuss aus 20 Metern aufs Tor abfeuerte. Unglaublich, dass der Torwart diese Granate noch abfangen konnte, aber den Abpraller konnte Volker Meyer zum 1:0 verwerten. Ein paar Minuten später hat auch Sven Knief sein Glück mit einem Fernschuss probiert, auch dieser führte fast zum Erfolg, leider senkte sich der Ball etwas zu spät und ging an die Latte. So ging es mit dem 1:0 in die Kabine. In der Kabine wurde dann besprochen, dass man nun ruhiger das Spiel aufbaut, dies wurde zweimal durchgesprochen !!! Nun der Beginn der zweiten Halbzeit: Der Anstoß wurde direkt aufs Tor geschossen. Der Angriff danach eine überhastete Einzelaktion... und der Rest der 2. Halbzeit war nicht viel besser. Ab da hat man unseren Trainer nur noch mit Getränk am Mund gesehen, damit er seine Nerven kühlen konnte. Es wurde leider nichts vom abgesprochenen Plan umgesetzt und es entstand ein Festival der grandiosen Fehlpässe. Keine Mannschaft war in der Lage einen Ball länger als 5 Sekunden in den eigenen Reihen zu behalten. Die Hambergener muss man hier noch loben, sie zeigten zumindest mehr Spielfreude und Einsatz und erkämpften sich verbissen Chancen und hätten auch das ein oder andere Tor erzielen können. Bei uns im Team war es nicht selten, dass man 4-5 Spieler mit Händen an der Hüfte beobachten konnte, insofern setzte dort die Spielanalyse etwas zu früh an und es wurde mehr Energie in das gegenseitige Kommentieren der Fehler gesteckt, anstatt in das gemeinsame Kämpfen und Erarbeiten eines Sieges. Trotzdem entstanden noch einige Chancen. Stevie Gefken hätte seine sehr gute Leistung aus der 1. Halbzeit krönen können und lief alleine mit Ball auf den Torwart zu. Allerdings merkte man auf einmal wie die Gehirnzellen vermutlich schon eine mögliche Feier dieses Ereignisses durchgeplant haben oder wie vielleicht die Strecke noch zu lang erschien, jedenfalls entschied er sich dann für einen gewollten Lupfer, den selbst Messi in der Situation vermutlich gelassen hätte... schade. Viele Spieler fielen nun leider ihren konditionellen Mängeln oder der guten Leistung in der 1. Halbzeit zum Opfer. Dafür hatte sich aber Spieler wie Doc Flender in der 1. Halbzeit clever geschont und konnten nun das eine oder andere Mal auffallen. So hatte Axel Flender in einer super Spielszene mit Boris Steinwachs durch einen herrlichen Doppelpass das 2:0 vorbereitet. Wieder konnte Volker Meyer abstauben. Wer glaubt dass nun alles besser wurde, der irrt... es wurde alles noch schlechter. Aber so konnte sich ab und an auch unser Keeper auszeichnen. Mathias Bonnemann konnte einige mögliche Tore verhindern. Hambergen machte mit 10 Mann erheblich mehr Druck, wobei wir auch konsequent mit 3 Spitzen spielten, was auch nach mehreren Hinweisen Kraft eigener Arroganz so beibehalten wurde. Dadurch fehlte es oft im Zurückkommen und im Mittelfeld an Anspielstationen und Defensivarbeit. So kam Hambergen dann zum 1:2 und es wurde noch eine Zitterpartie. Gott sei Dank wurde in einem unserer konfusen Angriffe Sven Knief von Axel Flender in Szene gesetzt und konnte erfolgreich zum 3:1 erhöhen. Hambergen hat aber ein großes Kompliment verdient, denn sie haben nicht aufgegeben und erarbeiteten sich noch einen Elfmeter, dieser wurde aber passend zum gesamten Spiel auch vergeben, insofern blieb es beim 3:1. Sven Knief wollte im Spiel nach Olli Kahn-Art noch ein Zeichen setzen und flehte um eine rote Karte, um sich dem Spiel entziehen zu können (man munkelt, dass auch unser Trainer gerne eine gehabt hätte und lieber nach Hause... oder am besten in eine Kneipe... wollte). Aber auch der Schiedsrichter hatte kein Erbarmen und zeigte nur gelb. Somit steht uns der in der zweiten Halbzeit beste Spieler Gott sei Dank auch in den nächsten Wochen zur Verfügung. Leider hatte sich aber Gerd Plump noch ohne gegnerische Beteiligung verletzt und einen Muskelfaserriss zugezogen. Unser Doc konnte Gerds Frage „was ist da?“ konkret und fachkundig wie immer beantworten: „Fett!“.  Nein, am Ende stellte sich leider dabei heraus, dass Gerd ein paar Wochen pausieren muss, also gute Besserung! Nach dem Spiel war es in der Kabine sehr ruhig, bis ein Spieler kurz andeutete „so schlecht war es doch gar nicht“... daraufhin war unser Trainer nicht mehr einzufangen und sah es vorsichtig gesagt etwas anders. Danach mussten nun alle Bier trinken! Hoffen wir, dass wir aus den Fehlern lernen und im nächsten Spiel für einen Sieg etwas mehr Bewegung, Einsatz und Spielfreude sowie Zusammenspiele sehen. Ansonsten ist Fußball zum Glück ein ergebnisorientierter Sport, so dass wir uns doch über den eingefahrenen Sieg und das weitere Krabbeln in höhere Tabellenregionen freuen können.

 

 

Weiterer Heimsieg

TSV Lesumstotel - Aschwarden 3:0   (1:0)

Bei idealen Wetterbedingungen (mit Ausnahme eine kleines Natur-Pools in der Mitte des Spielfeldes, den der Schiedsrichter Lindemann zu einer kleinen Erfrischung vor dem Spiel nutzte (s. Bild rechts), kamen die AHs zu einem Arbeitssieg gegen die mit nur 10 Mann angetretenen Aschwardener, die kurz vor Ende sogar noch eine Gelb-Rote Karte gegen ihren arabischen Mitspieler (wahrscheinlich wegen zu aufdringlicher Nachhilfe-Erläuterungen zum Thema "verletzte Ehre" gegenüber Schiedsrichter, Mitspielern und generischer Mannschaft) zu beklagen hatten.

Die Tore erzielten Frank Wiesner (2) und Marco Reichel.

 

 

 

Die Torschützen

Marco Reichel und Volker Meyer