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1. Herren: Neuanfang in der 2. Kreisklasse
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Vatertags-Kick als Saisonausklang TSV Lesumstotel - Dannenberg 2:3 / Bericht: Olaf Knief Zum letzten Spiel und quasi zu einem Himmelfahrtskommando trafen wir
uns einen Tag nach Vatertag auf dem Moormannskampgelände, um mal wieder
Fußball zu zelebrieren. Verdiente Niederlage in Wallhöfen Wallhöfen/Axstedt - TSV Lesumstotel 2:1 (0:1) / Bericht: Olaf Knief (Mit einem Tag Abstand habe ich diesen Artikel geschrieben, da ich vor Wut beim ersten Versuch am Abend vor Aggression noch die Kugelschreibermine auf dem Blatt Papier zerquetscht habe. Nun geht es aber wieder und ich hoffe mir gelingt ein sachlicher Bericht fürs Team.) Der Himmel weinte schon vorm Spiel und wusste wohl
was kommen wird, ich hätte es danach tun können. Bei verregnetem kalten
Wetter war es natürlich ideal für erneute Verletzungen, dabei mussten
einige Spieler des TSV bereits vorab verletzungsbedingt pausieren.
Trotzdem hatten wir eigentlich ein grundsätzlich starkes spielerisches
Team. Dies zeigte sich auch eindeutig in den ersten 10-15 Minuten. Dort
spielten wir einen ganz starken Fußball. Wir standen eng am Gegenspieler
und jeder auch noch bei seinem.
Wieder Heimsieg gegen 10 TSV Lesumstotel – FC Hambergen 3:1 (1:0) / Bericht: Olaf Knief Im
heutigen Nachholspiel gegen den Tabellenletzten aus Hambergen wollten wir
natürlich erneut punkten. Leider hatten wir erstmal Mühe einen Kader zu
stellen. Unser Trainer musste leider vor Spielbeginn seinen
Spielberichtsbogen mehrmals ausfüllen, da es eine Absage nach dem anderen
hagelte. Und am Ende war auch der letzte Spielberichtsbogen falsch, da
einige Spieler auch überraschend ohne Absage fehlten (... hier sei für
diejenigen gesagt: „Der Rest der Mannschaft trinkt Bier, dann ist die
Sache vergessen und vom Trainer funktioniert die innere Kühlung wieder“).
Die Verletzungspause von Olaf Knief musste somit zwangsmäßig beendet
werden und so war der 11. Mann noch kurzfristig telefonisch aktiviert
worden und versuchte vorsichtig als Libero zu agieren und konnte auch
durchhalten und nun wohl am Wochenende seine Wunden lecken.Hambergen war
aber fair und reiste ebenfalls nur mit 10 Personen an. Nach Aschwarden nun
ein weiterer Gegner, der es nicht geschafft hat 11 mutige Jungs zu finden,
die gegen uns als glorreichen TSV antreten. Vielleicht lag es aber auch an
Tanz in den Mai, dass beide Teams heute Besetzungsprobleme hatten. Somit
spielten wir mit 11 vs. 10 Personen, aber irgendwie sah es eher so aus als
würden so ca. 6 vs. 5 spielen. Viele auf dem Platz waren heute bei beiden
Teams vorsichtig gesagt nicht in Bestform. So kam es nicht gerade zum
schönsten Fußballspiel der Saison. Hierbei war die erste Halbzeit noch die
schönere Zeit. Hambergen begann überraschend offensiv und zeigte starke
Spielzüge und hätte nach wenigen Minuten schon in Führung gehen können.
Erst so ca. 10 Minuten nach Spielbeginn fand der TSV Lesumstotel seine
Ordnung und spielte vernünftiger und ruhiger nach vorne. Eine sehr starke
1. Halbzeit zeigte hier Stevie Gefken, der zum Dreh- und Angelpunkt wurde.
Die Chancen mehrten sich dann nach und nach für uns. Boris Steinwachs war
es dann letztlich (durch Pass von Stevie Gefken in Szene gesetzt), der
sich die Pille nahm und einen strammen Schuss aus 20 Metern aufs Tor
abfeuerte. Unglaublich, dass der Torwart diese Granate noch abfangen
konnte, aber den Abpraller konnte Volker Meyer zum 1:0 verwerten. Ein paar
Minuten später hat auch Sven Knief sein Glück mit einem Fernschuss
probiert, auch dieser führte fast zum Erfolg, leider senkte sich der Ball
etwas zu spät und ging an die Latte. So ging es mit dem 1:0 in die Kabine.
In der Kabine wurde dann besprochen, dass man nun ruhiger das Spiel
aufbaut, dies wurde zweimal durchgesprochen !!! Nun der Beginn der zweiten
Halbzeit: Der Anstoß wurde direkt aufs Tor geschossen. Der Angriff danach
eine überhastete Einzelaktion... und der Rest der 2. Halbzeit war nicht
viel besser. Ab da hat man unseren Trainer nur noch mit Getränk am Mund
gesehen, damit er seine Nerven kühlen konnte. Es wurde leider nichts vom
abgesprochenen Plan umgesetzt und es entstand ein Festival der grandiosen
Fehlpässe. Keine Mannschaft war in der Lage einen Ball länger als 5
Sekunden in den eigenen Reihen zu behalten. Die Hambergener muss man hier
noch loben, sie zeigten zumindest mehr Spielfreude und Einsatz und
erkämpften sich verbissen Chancen und hätten auch das ein oder andere Tor
erzielen können. Bei uns im Team war es nicht selten, dass man 4-5 Spieler
mit Händen an der Hüfte beobachten konnte, insofern setzte dort die
Spielanalyse etwas zu früh an und es wurde mehr Energie in das
gegenseitige Kommentieren der Fehler gesteckt, anstatt in das gemeinsame
Kämpfen und Erarbeiten eines Sieges. Trotzdem entstanden noch einige
Chancen. Stevie Gefken hätte seine sehr gute Leistung aus der 1. Halbzeit
krönen können und lief alleine mit Ball auf den Torwart zu. Allerdings
merkte man auf einmal wie die Gehirnzellen vermutlich schon eine mögliche
Feier dieses Ereignisses durchgeplant haben oder wie vielleicht die
Strecke noch zu lang erschien, jedenfalls entschied er sich dann für einen
gewollten Lupfer, den selbst Messi in der Situation vermutlich gelassen
hätte... schade. Viele Spieler fielen nun leider ihren konditionellen
Mängeln oder der guten Leistung in der 1. Halbzeit zum Opfer. Dafür hatte
sich aber Spieler wie Doc Flender in der 1. Halbzeit clever geschont und
konnten nun das eine oder andere Mal auffallen. So hatte Axel Flender in
einer super Spielszene mit Boris Steinwachs durch einen herrlichen
Doppelpass das 2:0 vorbereitet. Wieder konnte Volker Meyer abstauben. Wer
glaubt dass nun alles besser wurde, der irrt... es wurde alles noch
schlechter. Aber so konnte sich ab und an auch unser Keeper auszeichnen.
Mathias Bonnemann konnte einige mögliche Tore verhindern. Hambergen machte
mit 10 Mann erheblich mehr Druck, wobei wir auch konsequent mit 3 Spitzen
spielten, was auch nach mehreren Hinweisen Kraft eigener Arroganz so
beibehalten wurde. Dadurch fehlte es oft im Zurückkommen und im Mittelfeld
an Anspielstationen und Defensivarbeit. So kam Hambergen dann zum 1:2 und
es wurde noch eine Zitterpartie. Gott sei Dank wurde in einem unserer
konfusen Angriffe Sven Knief von Axel Flender in Szene gesetzt und konnte
erfolgreich zum 3:1 erhöhen. Hambergen hat aber ein großes Kompliment
verdient, denn sie haben nicht aufgegeben und erarbeiteten sich noch einen
Elfmeter, dieser wurde aber passend zum gesamten Spiel auch vergeben,
insofern blieb es beim 3:1. Sven Knief wollte im Spiel nach Olli Kahn-Art
noch ein Zeichen setzen und flehte um eine rote Karte, um sich dem Spiel
entziehen zu können (man munkelt, dass auch unser Trainer gerne eine
gehabt hätte und lieber nach Hause... oder am besten in eine Kneipe...
wollte). Aber auch der Schiedsrichter hatte kein Erbarmen und zeigte nur
gelb. Somit steht uns der in der zweiten Halbzeit beste Spieler Gott sei
Dank auch in den nächsten Wochen zur Verfügung. Leider hatte sich aber
Gerd Plump noch ohne gegnerische Beteiligung verletzt und einen
Muskelfaserriss zugezogen. Unser Doc konnte Gerds Frage „was ist da?“
konkret und fachkundig wie immer beantworten: „Fett!“. Nein, am Ende stellte sich leider dabei
heraus, dass Gerd ein paar Wochen pausieren muss, also gute Besserung!
Nach dem Spiel war es in der Kabine sehr ruhig, bis ein Spieler kurz
andeutete „so schlecht war es doch gar nicht“... daraufhin war unser
Trainer nicht mehr einzufangen und sah es vorsichtig gesagt etwas anders.
Danach mussten nun alle Bier trinken! Hoffen wir, dass wir aus den Fehlern
lernen und im nächsten Spiel für einen Sieg etwas mehr Bewegung, Einsatz
und Spielfreude sowie Zusammenspiele sehen. Ansonsten ist Fußball zum
Glück ein ergebnisorientierter Sport, so dass wir uns doch über den
eingefahrenen Sieg und das weitere Krabbeln in höhere Tabellenregionen
freuen können.
Weiterer Heimsieg TSV Lesumstotel - Aschwarden 3:0 (1:0) Bei idealen Wetterbedingungen (mit Ausnahme eine kleines Natur-Pools in der Mitte des Spielfeldes, den der Schiedsrichter Lindemann zu einer kleinen Erfrischung vor dem Spiel nutzte (s. Bild rechts), kamen die AHs zu einem Arbeitssieg gegen die mit nur 10 Mann angetretenen Aschwardener, die kurz vor Ende sogar noch eine Gelb-Rote Karte gegen ihren arabischen Mitspieler (wahrscheinlich wegen zu aufdringlicher Nachhilfe-Erläuterungen zum Thema "verletzte Ehre" gegenüber Schiedsrichter, Mitspielern und generischer Mannschaft) zu beklagen hatten. Die Tore erzielten Frank Wiesner (2) und Marco Reichel.
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Die Torschützen Marco Reichel und Volker Meyer
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